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Verletzte bei Gefahrgutunfall auf Speditionsgelände

23.10.2019 - Beim Umladen wird ein Fass mit einer Chemikalie beschädigt. Flüssigkeit läuft aus, eine stinkende Wolke breitet sich aus. Mitarbeiter einer Spedition werden verletzt, aber für die Bevölkerung besteht keine Gefahr, sagen die Einsatzkräfte.

  • Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Offenbach (dpa/lhe) - Auf dem Gelände einer Spedition im Kreis Offenbach sind bei einem Gefahrgutunfall fünf Mitarbeiter leicht verletzt worden. Der Unfall im Industriegebiet von Dietzenbach löste am Mittwochabend einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Zeitweise waren 120 Kräfte im Einsatz, teilweise mit Atmen- und Chemikalienschutzanzügen. Die Bevölkerung sei jedoch nicht gefährdet, betonten das Polizeipräsidium Offenbach und die Feuerwehr.

Der Unfall ereignete sich um 16.45 Uhr, wie ein Sprecher der Feuerwehr Dietzenbach der Deutschen Presse-Agentur sagte. Beim Umladen einer Palette mit acht Fässern einer ätzenden, brennbaren Flüssigkeit sei eines der 200-Liter-Fässer beschädigt worden. Die Flüssigkeit habe sich auf 80 Quadratmetern ausgebreitet. Dabei seien Dämpfe ausgetreten, die laut Feuerwehr «stark nach Fisch riechen».

Die meisten Beschäftigten hätten das Gelände unbeschadet verlassen können, einige Mitarbeiter jedoch seien in die Nähe der «Wolke» geraten und dabei leicht verletzt worden. Fünf wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht, fünf weitere vor Ort beobachtet.

Der Unfall habe sich auf dem Firmengelände ereignet, dieses liege in einem Industriegebiet - Messungen in bewohntem Gebiet hätten kein Ergebnis gezeigt, sagte der Sprecher. Die Werksfeuerwehr sei dabei, den Stoff zu binden und zu beseitigen. Das werde noch mehrere Stunden dauern, hieß es gehen 21 Uhr. Um welchen Stoff es sich genau handelt, war zunächst nicht bekannt. Die Feuerwehr nannte den Begriff Amine, das wären Abkömmlinge von Ammoniak.

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