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Viele Abschiebungen aus Hessen scheitern

20.01.2021 - Eine Vielzahl der geplanten Abschiebungen aus Hessen scheitert. Hauptgründe dafür seien, dass die betroffenen Personen nicht in ihrer Unterkunft angetroffen wurden, es Widerstand gab oder diese untergetaucht waren, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion in Wiesbaden mit. Im Jahr 2019 seien von 3656 geplanten Abschiebungen 1975 nicht zustande gekommen. Von Januar bis Oktober 2020 sei das Vorhaben 564 Mal bei 1216 geplanten Abschiebungen gescheitert.

  • Peter Beuth (CDU), hessischer Innenminister. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Peter Beuth (CDU), hessischer Innenminister. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Zahl der aus Hessen abgeschobenen verurteilten Straftäter belief sich nach Angaben des Innenministers im Jahr 2019 auf 447 Personen. Von Januar bis Oktober des vergangenen Jahres seien es 215 strafrechtlich verurteilte Personen gewesen. Die Verringerung im Jahresvergleich habe mit der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden stark reduzierten Rückführungsmöglichkeiten zusammengehangen, erklärte der CDU-Politiker.

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