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Vier Panzerfäuste geschmuggelt: Bewährungsstrafe

21.10.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Für den Versuch, vier Panzerfäuste als Schinken getarnt von Bosnien nach Deutschland zu schmuggeln, ist ein 44-Jähriger zu einem Jahr und neun Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Frankfurt ging in dem Urteil am Montag von versuchter Einfuhr verbotener Kriegswaffen aus. (AZ 6340 Js 204928/18)

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein Bekannter des kroatischen Angeklagten hatte von ihm den Auftrag für den Waffenschmuggel erhalten und zu diesem Zweck seine Ehefrau in einen Omnibus Richtung Deutschland gesetzt. Die Panzerfäuste waren als Schinkenspezialität getarnt und verpackt, fielen dem Zoll an der bosnisch-kroatischen Grenze aber auf. Die Beamten beschlagnahmten die Waffen und leiteten ein Verfahren gegen die Frau ein. In Deutschland richteten sich die Ermittlungen gegen den Auftraggeber, der vor Gericht ein pauschales Geständnis ablegte, über Einzelheiten jedoch schwieg.

Gericht und Staatsanwaltschaft deuteten ihm gegenüber eine Bewährungsstrafe an, wenn er das Verfahren auf diese Weise abkürzen würde. Strafverschärfend fielen zahlreiche Vorstrafen ins Gewicht, darunter eine Verurteilung wegen Mordversuchs zu achteinhalb Jahren Haft 2006.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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