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Wehen Wiesbaden gegen Stuttgart: Perfekter Re-Start

17.05.2020 - Der VfB Stuttgart wird zu einem der Lieblingsgegner von Wehen Wiesbaden. Nach dem überraschenden Hinspielerfolg gelingt auch zum Re-Start nach der Corona-Pause ein ganz wichtiger Sieg im Abstiegskampf.

  • Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm freut sich über den Sieg. Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm freut sich über den Sieg. Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Überschwang der Gefühle setzten die Profis des SV Wehen Wiesbaden die Abstandsregeln in der Corona-Krise außer Kraft. Als der eingewechselte Phillip Tietz in der siebten Minute der Nachspielzeit einen Handelfmeter souverän zum 2:1 (0:0)-Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten VfB Stuttgart verwandelt hatte, wurde der Schütze von seinen Mitspielern stürmisch umarmt. «Für mich war das auch ein emotionaler Moment», sagte Tietz.

«Das macht uns natürlich richtig glücklich. Es ist letztlich auch ein bisschen verdient», bilanzierte Trainer Rüdiger Rehm nach dem überraschenden Erfolg, der Mut im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga macht. Schon das Hinspiel in Stuttgart hatten die Hessen, die mit 28 Punkten weiter 16. sind, mit 2:1 gewonnen. «Schade, dass die Ränge leer sind. Diesen emotionalen Sieg hätten wir gern mit den Fans im Stadion gefeiert», meinte Rehm.

Die Wiesbadener präsentierten sich nach der mehr als neunwöchigen Corona-Pause in bester körperlicher Verfassung. «Wir sind topfit», hatte Rehm schon vor dem Anpfiff betont - und behielt Recht. Zwar hatte der auf den dritten Tabellenplatz abgerutschte Favorit aus Schwaben mehr Spielanteile. Doch der SVWW störte die Kreise des VfB immer wieder entscheidend und startete selbst verheißungsvolle Angriffe.

Etwas Glück gehörte aber auch dazu. Schon in der vierten Minute vergab Ex-Nationalstürmer Mario Gomez die Führung, als er aus Nahdistanz an Wiesbadens überragendem Torhüter Heinz Lindner scheiterte. «Wer weiß, wie es sonst gelaufen wäre», sagte Rehm über die Szene.

Nach einer halben Stunde verlor das VfB-Spiel zum Unwillen seines Trainers Pellegrino Matarazzo, der zwischen 2001 und 2006 für die Hessen kickte, an Schwung. Für zusätzliche Verunsicherung sorgte die Führung der Hausherren durch Torjäger Manuel Schäffler (50.), der bereits sein 16. Saisontor erzielte. Der Stürmer schloss einen Konter über Maximilian Dittgen und Stefan Aigner mustergültig ab. «Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht», sagte Schäffler.

Jeremias Lorch (71.) und Törles Knöll (80.) verpassten es danach, das Ergebnis auszubauen. So kam der VfB zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch Nicolas Gonzalez (84.). Als sich alle mit dem Unentschieden abgefunden hatten, griff der Video-Assistent in Köln in der Nachspielzeit noch einmal entscheidend ein, weil Schiedsrichter Sascha Stegemann ein Handspiel des eingewechselten Hamadi Al Ghaddioui entgangen war. Nach Ansicht der Bilder gab es schließlich Elfmeter. «Das ist sicher ein wenig glücklich», sagte Rehm über die entscheidende Szene. «Wenn man so lange braucht, dann war es sicher strittig.»

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