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Weniger Infektionen mit Krankenhauskeimen

17.01.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - In hessischen Kliniken gab es im vergangenen Jahr weniger Infektionen mit dem Krankenhauskeim MRSA. Die Zahl der durch diesen Erreger verursachten Infektionen ging von 133 auf 106 zurück, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin mitteilte. Laut RKI handelt es sich um vorläufige Zahlen; es sind noch einzelne Nachmeldungen möglich. MRSA-Erreger (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus) sind gefährlich, weil die gängigen Antibiotika nicht gegen das Bakterium wirken.

  • Eine Petrischale mit MRSA (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus), aufgenommen im Universitätsklinikum. Foto: Armin Weigel/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Petrischale mit MRSA (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus), aufgenommen im Universitätsklinikum. Foto: Armin Weigel/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Pro 100 000 Einwohner wurden 2018 in Hessen laut RKI 1,7 Fälle gemeldet - 2017 waren es noch 2,1 Fälle pro 100 000 Einwohner. Die wenigsten Ansteckungen mit dem Krankenhauskeim gab es im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg, die meisten in Mecklenburg-Vorpommern.

Auch bundesweit ging die Quote zurück. Die meisten Fälle wurden im Jahr 2012 gemeldet. Damals waren es bundesweit durchschnittlich 5,57 Erkrankungen auf 100 000 Einwohner. 2018 wurden nur noch 2,75 registriert. Laut RKI sind nicht alle MRSA-Infektionen meldepflichtig, sondern nur die, bei denen die Erkrankung besonders schwer verläuft.

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