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Weniger Sozialwohnungen in Hessen

19.06.2019 - Berlin/Frankfurt (dpa/lhe) - In Hessen ist die Zahl der Sozialwohnungen zuletzt um mehrere Tausend gesunken. So gab es zum Jahresende 2017 rund 7700 weniger Sozialwohnungen als noch ein Jahr zuvor. Das geht aus jüngsten Zahlen hervor, die das Bundesinnenministerium an den Bundestag meldete. Sie liegen der Deutschen Presse-Agentur vor. Ende 2017 gab es in Hessen demnach rund 85 480 Sozialwohnungen.

  • Blick auf die Fassaden von Mietwohnungen. Foto: Sven Braun/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf die Fassaden von Mietwohnungen. Foto: Sven Braun/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei Sozialwohnungen in Deutschland sind die Mieten staatlich reguliert. Nur Menschen, bei denen die Behörden einen besonderen Bedarf sehen, dürfen dort wohnen. Allerdings fallen Wohnungen nach einer bestimmten Zeit aus der Bindung und können normal am Markt vermietet werden. Sofern nicht im gleichen Umfang neue Sozialwohnungen gebaut werden, sinkt ihre Zahl.

«Die Lage beim sozialen Wohnungsbau ist dramatisch», sagte der wohnungspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Chris Kühn. «Ich kann nicht verstehen, dass die Bundesregierung angesichts des immer stärkeren Rückgangs an Sozialwohnungen die Mittel im nächsten Jahr um ein Drittel kürzen will.» Kühn forderte einen Kurswechsel.

Schwarz-Grün in Hessen hat im Koalitionsvertrag vereinbart, die Fördersumme für den sozialen Wohnungsbau aufzustocken - von 1,7 Milliarden Euro auf 2,2 Milliarden Euro für die Jahre 2019 bis 2024.

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