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Wiesbaden und Darmstadt sind heiß auf Zweitliga-Hessen-Derby

06.12.2019 - Das Hessen-Derby Wehen Wiesbaden gegen Darmstadt 98 erlebt seine Premiere im Profi-Fußball. Beide Teams sind entsprechend motiviert. Und auch die Fans sind heiß auf das Nachbarschaftsduell.

  • Der Wiesbadener Trainer Rüdiger Rehm reagiert auf den Spielverlauf. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Wiesbadener Trainer Rüdiger Rehm reagiert auf den Spielverlauf. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wiesbaden (dpa/lhe) - Vor dem ersten Zweitliga-Hessen-Derby zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und Darmstadt 98 begegnen sich beide Rivalen mit großem Respekt. «Wir müssen die Underdog-Rolle annehmen und ekelhaft sein. Wir wissen, was auf uns zukommt. Wir werden versuchen, alles dagegen zu stemmen und über unsere Basics zu kommen», sagte SVWW-Trainer Rüdiger Rehm vor dem Duell am Sonntag (13.30 Uhr/Sky). Und sein Darmstädter Kollege Dimitrios Grammozis warnte am Freitag: «Wir wissen, dass wir eine Mannschaft vor der Brust haben, die uns alles abverlangt.»

Bis zu 4000 Fans werden die Südhessen nach Wiesbaden begleiten. Grammozis kündigte entsprechend forsch an: «Wir wollen das wie ein Heimspiel angehen. Wir wissen, dass das ein Spiel ist, das uns ein wenig Luft geben kann, wenn wir gewinnen.» Ähnlich kalkulieren aber auch die Hausherren, die mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an die Lilien heranrücken können. «Wir freuen uns auf das Spiel und wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben», sagte Mittelfeldspieler Paterson Chato in Anspielung auf den jüngsten 2:0-Coup des Tabellenvorletzten beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg.

Trainer Rehm kann möglicherweise wieder auf Routinier Stefan Aigner zurückgreifen. Fehlen wird hingegen Kapitän Sebastian Mrowca nach seiner fünften Gelben Karte. Darmstadt muss Mathias Wittek (Kreuzbandriss) ersetzen. Der Einsatz von Angreifer Ognjen Ozegovic (Leiste) ist fraglich.

Für beide Trainer liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Abwehr. «Darmstadt kommt über die Robustheit und Kampfkraft. Wir müssen gut aufpassen, dass wir zu Hause nicht in einen Konter laufen. Wir müssen voll dagegenhalten», sagte Rehm. Warnendes Beispiel ist die 3:6-Klatsche im letzten Heimspiel gegen Holstein Kiel.

Ähnlich ist die Lage in Darmstadt, wo Grammozis fieberhaft daran arbeitet, die Fehler zu minimieren. Mit Gesprächen, Videostudium und Training versuche man, das abzustellen. «Wir müssen die letzten ein bis zwei Prozent herauskitzeln, damit wir solche Fehler vermeiden», forderte er und warnte vor einer Unterschätzung des Gegners. Im Sturm sei Torjäger Manuel Schäffler «ein sehr dominanter Spieler», der den Ball auch halten könne, damit andere Spieler nachrücken. Defensiv stehe das Team kompakt und gehe sehr aggressiv zur Sache, so Grammozis.

Der letzte Heimsieg von Wehen gegen die Lilien liegt bereits über zwölf Jahre zurück, als beide Vereine noch in der Regionalliga spielten. Das vorerst letzte Duell vor fünfeinhalb Jahren gewann Darmstadt mit 1:0. Nun kommt es zum ersten Aufeinandertreffen im Profibereich, auf das sich beide Seiten freuen. «Die Spieler denken nur an das Spiel und wollen raus», sagte Grammozis.

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