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Zahl überwinternder Borkenkäfer «besorgniserregend hoch»

21.10.2019 - Kassel (dpa/lhe) - Angesichts zahlreicher überwinternder Borkenkäfer blickt der Landesbetrieb HessenForst mit Sorge auf die Situation der Wälder im kommenden Jahr. «Wir haben in diesem Jahr zwar nur zwei Käfergenerationen beobachtet, aber es sind insgesamt so viele Käfer wie noch nie», sagte Michael Gerst, Leiter des Landesbetriebs HessenForst, am Montag in Kassel. Trockene Bäume aus dem Vorjahr, von den Winterstürmen umgeworfene Stämme und zuletzt der trockene Sommer hätten dem Borkenkäfer in den vergangenen Monaten «ideale Brutbedingungen» bereitet, hieß es.

  • Ein Borkenkäfer ist in einem Gang eines Fichtenstammes zu sehen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Borkenkäfer ist in einem Gang eines Fichtenstammes zu sehen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Seit Ende September ziehen sich die Tiere zur Überwinterung zurück - entweder in der oberen Bodenschicht oder in Bäumen. Die Anzahl der insgesamt überwinternden Käfer sei «besorgniserregend hoch», teilte der Landesbetrieb mit. Die Experten befürchten daher, dass 2020 ein weiteres «Käferjahr» auf Hessens Wälder zukommen könnte.

«Die Verbindung zweier Trockenjahre in jener Dimension, wie wir sie nun erlebt haben, ist außergewöhnlich», sagte Gerst. Für das Frühjahr kommenden Jahres plant der Landesbetrieb bereits die Wiederbewaldung. «Zum einen hoffen wir, dass die Böden dann besser durchfeuchtet sind», erklärte Gerst. «Zum anderen umgehen wir so wintertypische Gefahren, wie starken Frost, Winterfraß durch Mäuse oder erhöhten Verbissdruck durch Wild.»

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