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Zoll geht gegen Schwarzarbeit bei Paketdienstleistern vor

25.09.2020 - Bei einer bundesweiten Aktion gegen Schwarzarbeit in der Zustellerbranche haben auch Zollbeamte in Hessen zahlreiche Fahrer und Beschäftigte überprüft. In Nord-, Mittel- und Osthessen überprüften sie mehr als 370 Mitarbeiter von Kurier-, Express- und Paketdienstleistern, wie das Hauptzollamt Gießen am Freitag mitteilte. Dabei kontrollierten sie etwa, ob der gesetzliche Mindestlohn gezahlt wird, ob womöglich zu Unrecht Sozialleistungen bezogen oder Ausländer illegal beschäftigt werden.

  • Blick auf das Wappen des Zolls. Foto: picture alliance / dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf das Wappen des Zolls. Foto: picture alliance / dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In 29 Fällen seien dabei Unregelmäßigkeiten bei der Zahlung des Mindestlohnes festgestellt worden, in 13 Fällen sei die Anmeldung zur Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß gewesen. Ein ukrainischer Fahrer habe keine Arbeitsgenehmigung gehabt.

In Frankfurt überprüften die Zöllner vor allem Subunternehmen. Dabei ergab sich in 17 Fällen der Verdacht auf Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen, wie das Hauptzollamt Frankfurt mitteilte. Zudem wurde ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Beschäftigung von Ausländern eingeleitet.

Die Kontrolle fand den Angaben nach schon am 17. September statt und war Teil einer bundesweiten Aktion mit mehr als 2200 Einsatzkräften. Insgesamt wurden rund 8000 Menschen befragt und in mehr als 250 Fällen Unterlagen aus den Unternehmen überprüft. Die Beamten gehörten den Angaben nach der sogenannten Finanzkontrolle Schwarzarbeit an.

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