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1300 Hektar Kahlflächen in Wäldern vor Aufforstung

20.02.2019 - Erfurt (dpa/th) - Stürme und gefräßige Borkenkäfer haben in Thüringens Wäldern seit dem vergangenen Jahr rund 1300 Hektar Kahlflächen hinterlassen. Das entspreche der doppelten Fläche von Gibraltar, dem zu Großbritannien gehörenden Landzipfel an der südspanischen Küste, wie die Landesforstanstalt am Mittwoch mitteilte. Die sturmgeschädigten Waldgebiete müssten ebenso wie weitere 500 Hektar durch die Trockenheit 2018 in Mitleidenschaft gezogene Waldböden neu aufgeforstet werden. Der Thüringenforst will damit im Frühjahr beginnen. Dabei sollen nicht nur Fichten, sondern auch Laubbäume angepflanzt werden, die robuster auf Klimaextreme reagieren.

  • Ein Borkenkäfer kriecht über eine Fichte. Foto: Matthias Hiekel/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Borkenkäfer kriecht über eine Fichte. Foto: Matthias Hiekel/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vor allem in Westthüringen seien Waldgebiete von Sturm- und Borkenkäferschäden gezeichnet, sagte Forstsprecher Horst Sproßmann. In den Forstämtern Bad Salzungen und Marksuhl im Wartburgkreis müssten in den kommenden Jahren auf insgesamt mehr als 220 Hektar Waldfläche neue Bäume gepflanzt werden - neben Weißtannen, Lärchen, Douglasien auch Buchen, Winterlinden und Wildkirschen. Thüringen ist eines der waldreichsten Bundesländer. Mit rund 550 000 Hektar ist ein Drittel der Landesfläche von Wäldern bedeckt, Thüringenforst betreut die rund 200 000 Hektar Staatswald.

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