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2019 hoher Sachschaden bei Unfällen mit Einsatzfahrzeugen

07.03.2020 - Sie müssen im Notfall schnell vor Ort sein. Bei eiligen Fahrten zum Einsatz sind Polizei- und Rettungsfahrzeuge in Mecklenburg-Vorpommern hin und wieder selbst in Unfälle verwickelt worden. Das sorgte 2019 für hohe Reparaturkosten.

  • Ein Rettungswagen mit der Aufschrift 112 fährt mit Blaulicht durch die Stadt. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Rettungswagen mit der Aufschrift 112 fährt mit Blaulicht durch die Stadt. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Einsatzwagen, die mit Sirene und Blaulicht durch die Städte rasen, sind einem besonderen Risiko ausgesetzt. Dies macht sich auch in den Statistiken von Polizei und Rettungsorganisationen bemerkbar. So registrierte die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr 26 Verkehrsunfälle bei Fahrten mit Sonder- und Wegerechten. Wie das Innenministerium mitteilte, seien dabei Kosten von mehr als 310 000 Euro entstanden. Dieser Betrag schließe aber nur die nach dem Unfall wieder reparierten Fahrzeuge ein.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) registrierte 2019 bei etwa 150 000 Einsätzen fünf Verkehrsunfälle mit Rettungswagen. Die Einsatzkräfte seien angehalten, ihre Fahrten mit hoher Achtsamkeit zu absolvieren. So könnten sie angemessen auf besondere Umstände wie beispielsweise Witterungs- oder Verkehrsbedingungen reagieren, sagte ein Sprecher. Die DRK-Rettungsdienste würden ihren Mitarbeitern ermöglichen, im Rettungsdienst Fahrsicherheitstrainings wahrzunehmen.

Auch bei der Landespolizei erhalten die Beamten ein Fahr- und Sicherheitstraining, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums. Angeboten würden Grund- und Aufbaukurse in der Regel von jeweils zwei Tagen. Ziel sei es, die Bewältigung realistisch nachgestellter Gefahrensituationen zu trainieren.

So würde unter verschiedenen Bedingungen das Bremsen und Ausweichen geübt, Kurvenfahren, Notspurwechsel sowie unterschiedliche Parcours und Hochgeschwindigkeitsfahrten. Zudem werde die Selbstrettung und Bergung von Verletzten aus Unfallfahrzeugen und die Fahrzeugübernahme bei Ausfall des Fahrers während der Fahrt geprobt.

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