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379 Abschiebungen in der ersten Jahreshälfte gescheitert

19.08.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Aus Mecklenburg-Vorpommern sind in der ersten Jahreshälfte 205 Menschen abgeschoben worden. Weitere 165 reisten freiwillig selbst aus, wie aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD hervorgeht. Demgegenüber stehen den Angaben zufolge 379 gescheiterte Abschiebungen. Warum sie scheiterten geht aus der Antwort nicht hervor. Der migrationspolitische Sprecher der AfD, Horst Förster, sprach von einem Vollzugsdefizit, durch das Innenminister Lorenz Caffier (CDU) riskiere, das gesetzestreue Bürgertum zu verlieren. Förster forderte, abgelehnte Asylbewerber bis zu ihrer Abschiebung in Gefängnissen zu inhaftieren.

  • Ein mit abgelehnten Asylsuchenden besetztes Flugzeug startet. Foto: Matthias Balk/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein mit abgelehnten Asylsuchenden besetztes Flugzeug startet. Foto: Matthias Balk/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zum Stichtag am 30. Juni haben sich den Angaben zufolge 3618 Menschen in MV aufgehalten, die ausreisepflichtig waren. Gut ein Drittel von ihnen stammt demnach aus der Ukraine (20,9 Prozent) und Russland (14,6 Prozent), gefolgt von Ghana (8,6 Prozent) und Afghanistan (7,4 Prozent).

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