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Erneut Unfallhäufung: Ein Toter und sechs Schwerverletzte

08.11.2019 - Die Reihe schwerer Unfälle reißt in Mecklenburg-Vorpommern nicht ab. Ein Lkw-Fahrer starb, sechs Menschen wurden verletzt, darunter ein Zweijähriger. Zwei Menschen schweben noch in Lebensgefahr.

  • Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einem Unfall. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einem Unfall. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Stavenhagen/Parchim (dpa/mv) - Bei Verkehrsunfällen sind im Nordosten innerhalb weniger Stunden ein Lkw-Fahrer ums Leben gekommen und sechs Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Wie Polizeisprecher in Rostock und Neubrandenburg am Freitag sagten, ereigneten sich die Unfälle in Waren und Stavenhagen (Mecklenburgische Seenplatte), bei Parchim sowie in Anklam und Mölschow (Vorpommern-Greifswald). Der Sachschaden wurde insgesamt auf rund 110 000 Euro geschätzt.

Am Freitagmorgen fuhr ein Autofahrer in Waren an der Müritz in einen Park, prallte gegen einen Baum und wurde schwer verletzt. Vermutlich habe der Mann gesundheitliche Probleme gehabt, hieß es. Bereits am Donnerstagabend war ein Lkw-Fahrer - vermutlich auch wegen gesundheitlicher Probleme - mit dem Fahrzeug in Stavenhagen von der Bundesstraße 104 abgekommen und gegen einen Baum gestoßen. Die Zugmaschine riss ab, rollte weiter und rammte drei parkende Autos. Zeugen sahen, wie der 58-jährige Lkw-Fahrer noch ausstieg und telefonierte. Später wurde er tot im Führerhaus gefunden.

Zwischen Parchim und Dargelütz prallte am Donnerstagabend ein Auto mit zwei Radfahrern zusammen. Ein 33-Jähriger auf einem Rad erlitt lebensbedrohliche Verletzungen, ein 13-jähriger Radler wurde ebenfalls verletzt. Der Autofahrer erlitt einen Schock.

In Anklam erfasste eine 68-jährige Autofahrerin einen Fußgänger, der plötzlich über eine Straße lief. Der 55-Jährige wurde ebenfalls lebensgefährlich verletzt. Auf der Insel Usedom bei Mölschow fuhr ein 34-Jähriger ohne Führerschein und mit dem zwei Jahre alten Sohn vor sich sitzend mit dem Motorrad und verunglückte. Dabei wurde der Fahrer, der angetrunken war, schwer verletzt. Das Kleinkind kam ebenfalls mit Gesichtsverletzungen zur Beobachtung in eine Klinik.

Schon am Montag hatte es nach Vorfahrts- und Überholfehlern eine ähnliche Unfallhäufung mit einem Toten und sechs Schwerverletzten gegeben.

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