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AfD verlangt Schulöffnung nach Winterferien

08.02.2021 - Kurz vor dem für Mittwoch geplanten Corona-Gipfel von Bund und Ländern hat die AfD-Fraktion im Schweriner Landtag ihre Forderung nach rascher Rückkehr zum Präsenzunterricht an Schulen untermauert. «Unter den Lockdown-Maßnahmen leidet die ganze Nation, in besonderer Weise aber die Eltern und Schüler. Während Österreich mit einem Inzidenzwert von 107 gerade die Schulen öffnet, bleiben sie in Mecklenburg-Vorpommern trotz des geringeren Wertes von 83,7 weiter geschlossen», kritisierte der Wismarer AfD-Abgeordnete Jens-Holger Schneider am Montag in Schwerin.

  • Ein Mund-Nasen-Schutz liegt während des Unterrichts auf einem Atlas. Foto: Matthias Balk/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mund-Nasen-Schutz liegt während des Unterrichts auf einem Atlas. Foto: Matthias Balk/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der für die Mehrzahl der Schüler im Land geltende Distanzunterricht sei alles andere als eine «spannende Herausforderung mit Spaßfaktor». Kinder vermissten schmerzlich die ihnen vertraute Schulsituation und ihre Freunde. «So verlieren sie einen Teil der Kindheit und werden entwicklungspsychologisch ernsthaft beschädigt», konstatierte Schneider. Er forderte, die Schulen im Nordosten nach dem Ende der Winterferien am 22. Februar unter Beachtung geeigneter Hygienemaßnahmen wieder zu öffnen.

Als Reaktion auf die hohen Infektionszahlen hatte die Landesregierung Mitte Dezember die Präsenzpflicht an Schulen aufgehoben. Schüler bis zur 6. Klasse können seither zwar grundsätzlich zur Schule kommen, doch wurden Eltern aufgefordert, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen, um Kontakte und damit Infektionsrisiken zu begrenzen. Unterricht findet vor allem per Internet statt - mit Ausnahme der Abschlussklassen, die zur Prüfungsvorbereitung an die Schulen kommen können.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte stets betont, dass Kitas und Schulen als erstes von Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen profitieren sollen. Als Voraussetzung nannte sie deutlich niedrigere Infektionszahlen als zuletzt. Über Schritte zur Öffnung von Kitas und Schulen soll beim Corona-Gipfel am Mittwoch beraten werden. Allerdings wird vorerst mit einer Verlängerung des aktuellen Lockdowns gerechnet.

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