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Alten- und Pflegeheime in Vorpommern-Greifswald durchgeimpft

26.02.2021 - Die Alten- und Pflegeheime in Vorpommern-Greifswald sind nach Aussage von Landrat Michael Sack durchgeimpft. Impfwillige in den 40 Einrichtungen hätten sowohl die Erst- als auch die Zweitimpfung erhalten, sagte der CDU-Politiker am Freitag vor Journalisten. Das betreffe auch die Mitarbeiter.

  • Michael Sack, Vorsitzender der CDU Mecklenburg-Vorpommern und Landrat von Vorpommern-Greifswald, mit Mundschutz. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Michael Sack, Vorsitzender der CDU Mecklenburg-Vorpommern und Landrat von Vorpommern-Greifswald, mit Mundschutz. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Die Impfungen wirken, gerade dort in den Pflegeeinrichtungen», sagte Sack. Über 75-Jährige seien mittlerweile deutlich weniger von Corona-Infektionen betroffen. Wenn sie positiv würden, verlaufe die Krankheit milder. «Das zeigt sich mittlerweile ganz, ganz deutlich.» Anfang des Jahres hatte es in dem Landkreis mehrere Corona-Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gegeben. Insgesamt seien in dem Landkreis bisher knapp 14 000 Impfungen erfolgt. Man könne wesentlich mehr impfen, wenn mehr Serum zur Verfügung stünde.

Derzeit sieht Sack seinen Landkreis in Sachen Infektionsgeschehen auf einem guten Weg: «Die Richtung stimmt derzeit.» Am Donnerstag meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) 121,8 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche für den Landkreis - immer noch der höchste Wert in Mecklenburg-Vorpommern, aber weniger als eine Woche zuvor, als es noch 166,8 waren. Sack hofft, dass der Trend anhält und man deutlich unter 100, möglichst unter 50 kommt. Er schränkte aber ein: «Die Dynamik wird nicht so hoch bleiben, die wir gerade haben.» Die Erfahrung aus anderen Landkreisen zeige, dass solche Abwärtstrends langsam beginnen, dann schneller werden und später wieder abflachen.

Der Landrat verteidigte die Veröffentlichung von Karten mit Zahlen auf Amtsebene, die vom Landkreiswert des Lagus abweichen und zuletzt für Verwirrung gesorgt hatten. Allein eine Zahl für den Landkreis sage nichts über das lokale Infektionsgeschehen aus. «Unser Landkreis ist anderthalb mal so groß wie das Saarland.» Die Zahlen unterschieden sich, weil sie aus unterschiedlichen Systemen stammten und verschieden alt seien. Die Karten seien ein Service für die Bürger. Verbindlich etwa für Maßnahmen seien allein die Lagus-Zahlen.

Am Freitag teilte der Landkreis mit, dass er verstärkt die Einhaltung von Quarantänemaßnahmen kontrolliere. Rund 100 zusätzliche Kontrollen finden demnach täglich statt. Dabei geht es etwa um Einreisende aus dem benachbarten Polen, die sich in häusliche Isolation begeben müssen. Die Einhaltung der Regeln werde zunehmend ein Problem, sagte Sack.

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