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Amthor fordert nach Vergiftung Nawalnys «klare Antwort»

05.09.2020 - Der Greifswalder CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor hat nach der Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny eine «klare Antwort Deutschlands und der Europäischen Union» gefordert. Vor dem Hintergrund der neu entfachten Debatte um die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2, die in seinem Wahlkreis anlanden soll, sagte Amthor der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Samstag): «Wir dürfen nicht zulassen, dass eine Vollendung von Nord Stream 2 von russischer Seite als Bestätigung des menschenverachtenden und völkerrechtsunfreundlichen Kurses von Wladimir Putin verstanden wird.»

  • Der Greifswalder CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/ZB/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Greifswalder CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/ZB/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Ganz im Gegenteil: Die aktuellen Geschehnisse erfordern eine klare Antwort Deutschlands und der Europäischen Union, wobei wir in unserer Abwägung aber nicht vergessen dürfen, dass hinter Nord Stream 2 auch berechtigte deutsche Interessen stehen.» Nord Stream 2 soll russisches Erdgas für Deutschland und Europa heranschaffen. Nach der Vergiftung Nawalnys waren Forderungen nach einem Baustopp oder einem Moratorium laut geworden. Amthor betonte am Freitagabend auf seinem Facebook-Account, dass er sich keineswegs für einen Baustopp der Gas-Pipeline ausgesprochen habe.

In Mecklenburg-Vorpommern stehen sowohl die Landesregierung als auch die Opposition hinter dem Pipeline-Projekt. Die Gasleitung durch die Ostsee soll in Lubmin bei Greifswald das Festland erreichen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich für das Projekt ausgesprochen.

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