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Aufstellen wird geprobt: Zaun gegen die Schweinepest

07.02.2019 - Bahlenhüschen (dpa/mv) - Ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland gilt als wahrscheinlich. Die Seuche ist bereits in den Nachbarländern Polen, Tschechien und Belgien aufgetreten. Für den Ernstfall in Mecklenburg-Vorpommern hat das Agrarministerium einen 50 Kilometer langen Elektrozaun angeschafft. Damit soll im Fall der Seuche bei Wildschweinen der hochinfektiöse Krisenherd eingezäunt werden. Innerhalb des eingezäunten Geländes würden dann alle Wildschweine getötet werden. Zudem verhindert der Zaun, dass gesundes Schwarzwild in das Gebiet gelangt und sich infiziert.

  • Ein Wildschwein steht an einem Zaun. Foto: Carsten Rehder/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Wildschwein steht an einem Zaun. Foto: Carsten Rehder/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Derzeit werden Mitarbeiter der Landesforst darin geschult, den Zaun fachgerecht aufzustellen. Am heutigen Tag wird ein Teilabschnitt des Zauns gemeinsam mit Agrarminister Till Backhaus (SPD) probeweise in der Nähe des Forsthofs Bahlenhüschen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) aufgestellt. Die Methode mit dem Zaun ist Backhaus zufolge im April 2018 in Tschechien praktiziert worden. Dort habe man den Seuchenausbruch mit Hilfe eines Zauns in den Griff bekommen und die Krankheit ein halbes Jahr später für erloschen erklären können.

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