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Aus Angst vor Schweinepest: Pürzelprämie verlängert

13.05.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Aus Angst vor der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest hat das Agrarministerium die «Pürzelprämie» für jedes erlegte Wildschwein um zunächst ein Jahr bis Ende März 2020 verlängert. Eine weitere Verlängerung bis 2022 sei geplant und Gegenstand der Haushaltsverhandlungen, sagte eine Sprecherin des Agrarministeriums am Montag in Schwerin. Agrarminister Till Backhaus (SPD) begründete den Schritt in der «Schweriner Volkszeitung» damit, dass sich die Seuche in Europa weiter ausbreite.

  • Ein Wildschwein. Foto: Fredrik von Erichsen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Wildschwein. Foto: Fredrik von Erichsen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Pro erlegtem Wildschwein erhalten Jäger seit 2017 in Mecklenburg-Vorpommern 25 Euro. Nach Einführung der «Pürzelprämie» stiegen die Abschusszahlen deutlich an. Die Bestände sind nach Angaben des Ministeriums aber immer noch zu groß. Wildschweine gelten als ein Überträger der Afrikanischen Schweinepest, die bereits in mehreren Ländern Osteuropas aufgetreten ist, aber auch in Belgien. Die Landwirtschaft befürchtet bei einem Einschleppen in den Nordosten Millionenschäden für Schweinezucht-Unternehmen.

Zusätzlich zur «Pürzelprämie» gibt es neuerdings für die Jäger 50 Euro Aufwandsentschädigung, wenn sie sogenanntes Fall- oder Unfallwild sowie krank erlegtes Schwarzwild abliefern. Der Einsatz von Jagdhunden zur Wildschweinjagd wird mit 35 Euro pro Tag vergütet. Als Fallwild werden Tiere bezeichnet, die nicht durch einen Schuss oder einen Verkehrsunfall zu Tode gekommen sind.

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