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Ausstellungsstücke in MV-Museen mit unklarer Herkunft

06.12.2018 - Rostock (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommerns Museen lagern nach Erkenntnissen von Kunsthistorikern Hunderte Ausstellungsstücke mit unklarer Herkunft. Diese könnten zwischen 1933 und 1945 den rechtmäßigen Eigentümern entwendet und später in Museen des Landes gelangt sein, sagte die Vorsitzende des Museumsverbands MV, Katrin Möller, am Donnerstag in Rostock. Zwei Kunsthistoriker hätten in den beiden vergangenen Jahren in zwölf Museen in einem sogenannten Erstcheck mehrere Tausend Objekte untersucht. Auf die Museen komme nun die Aufgabe zu, die Vergangenheit dieser verdächtigen Exponate zu klären. Für die Finanzierungen dieser Arbeiten könnten die Museen Förderanträge beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg stellen.

  • Kathrin Möller zeigt die Bilder "Urania" (r) und "Auguste Mathilde von Stralsund". Foto: Frank Hormann © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kathrin Möller zeigt die Bilder "Urania" (r) und "Auguste Mathilde von Stralsund". Foto: Frank Hormann © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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