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BUND: Über die Hälfte der Ackerböden zu stark verdichtet

07.04.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Zu Beginn der Wachstumsperiode in der Landwirtschaft hat die Umweltschutzorganisation BUND auf die weiter schlechte Qualität der Böden in Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam gemacht. «Über die Hälfte der Böden sind stark verdichtet», sagte der BUND-Agrarexperte, Burkhard Roloff. Bodenverdichtungen könnten in der Ackerkrume, Krumenbasis und im Unterboden entstehen. Eine Ursache sei beispielsweise der Einsatz von zu schweren landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen, die zu oft und zu häufig bei feuchten Bodenzuständen die Äcker befahren. Auch durch den Mangel an Humus sowie den Rückgang der Artenvielfalt in den Böden verdichteten die Böden schneller.

  • Ein Feldweg voller Pfützen führt über einen grünen Acker (aufgenommen mit einer Drohne). Foto: Jan Woitas/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Feldweg voller Pfützen führt über einen grünen Acker (aufgenommen mit einer Drohne). Foto: Jan Woitas/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die schlechte Bodenqualität sei neben Hitze und den heftigen Windböen ein Grund für den Sandsturm gewesen, der genau vor acht Jahren (8.4.2011) auf der Autobahn 19 südlich von Rostock zu der Massenkarambolage mit acht Toten geführt hat.

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