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Bahn-Nadelöhr zur Ostsee weg: 35-Millionen-Investition

11.12.2019 - Waren/Berlin (dpa/mv) - Zwischen Berlin und Rostock können Züge nun deutlich schneller fahren. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit hat die Deutsche Bahn die Erneuerung des Bahnhofs in Waren an der Müritz abgeschlossen, wie ein Bahnsprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Damit könnten Züge auf der wichtigsten Bahnstrecke zwischen Berlin und der Ostsee nun mit 160 statt 120 Stundenkilometern fahren. Investiert wurden rund 35 Millionen Euro. Für den Endausbau fehlten in Mecklenburg-Vorpommern noch die Erneuerung der Bahnhöfe Neustrelitz und Rostock-Bramow sowie Fürstenberg, Oranienburg und Birkenwerder in Brandenburg.

  • Blick auf die Gleise einer Bahnstrecke. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf die Gleise einer Bahnstrecke. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Waren wurden alle durchgehenden Gleise und das Netz mit Masten und Fahrleitungen erneuert sowie ein 350 Meter langer und damit IC-tauglicher Bahnsteig neu gebaut. Der Bahnhof wurde außerdem für die Fernsteuerung an ein elektronisches Stellwerk in Berlin angeschlossen. Das bisherige Stellwerk in Waren werde nicht mehr gebraucht. Alte Gleise zum ehemaligen Bahnbetriebswerk wurden abgebaut, Schutzrohre unter den Gleisen für die Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen angebracht.

Das Heilbad Waren, das zwischen Berlin und der Ostsee liegt, hat nun zwei lange Bahnsteige. Ein Problem ist laut Bahn noch der nicht behindertengerechte Zugang zum bestehenden Bahntunnel. Hier will die Stadt 2020 eine Lösung finden. Doch für Freude sorgt an der Müritz und in Güstrow bereits der Fahrplanwechsel am 15. Februar: Dann soll es wieder eine stündliche, statt wie bisher zweistündliche Verbindung nach Berlin geben.

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