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Baudenkmal Pasewalker Elendenhaus kann saniert werden

22.10.2019 - Pasewalk (dpa/mv) - Die evangelische Kirchengemeinde in Pasewalk (Vorpommern-Greifswald) kann mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz das sogenannte Elendenhaus sanieren. Wie ein Sprecher der Kirchengemeinde am Dienstag erklärte, stellt die Stiftung über Spenden rund 100 000 Euro zur Verfügung. Das Gebäude am Südrand der früheren Kirchhofmauer um die Marienkirche wurde zwischen 1350 und 1400 errichtet, diente ursprünglich der Armen- und Krankenpflege und gehört neben den beiden Kirchen zu den ältesten erhaltenen Gebäuden in der vorpommerschen Stadt.

  • Eine Ampel ist grün geschaltet und steht vor dem wolkenlosen, blauen Himmel. Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Ampel ist grün geschaltet und steht vor dem wolkenlosen, blauen Himmel. Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Haus wurde von der Elendenbruderschaft betrieben, die sich im 16. Jahrhundert auflöste. Danach fiel der zweigeschossige Bau an die Kirchengemeinde. Das Elendenhaus hat starke Risse, vor allem wegen des Baugrundes, und muss dringend saniert werden. Es gilt als eines der letzten seiner Art nördlich von Berlin. Die gesamte Sanierung, für die es ein Förderkonzept gibt, soll nach Angaben der Kirchengemeinde rund 300 000 Euro kosten. Pasewalk wurde zu Kriegsende 1945 stark zerstört und hat nur wenige erhaltene mittelalterliche Baudenkmale.

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