Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Behörde: Zwei Nord-Stream-2-Verleger bis Ende September

04.03.2021 - Das am Donnerstag in Wismar ausgelaufene russische Verlegeschiff «Akademik Tscherski» soll für die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 Rohre verlegen, wie die Projektgesellschaft am Donnerstag mitteilte. Nach Angaben der Dänischen Schifffahrtsbehörde (DMA) sind Arbeiten zusammen mit dem bereits im Einsatz befindlichen Verleger «Fortuna» bis Ende September angekündigt.

  • Mann fotografiert von der Seebrücke aus das russische Rohr-Verlegeschiff «Akademik Tscherski». Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mann fotografiert von der Seebrücke aus das russische Rohr-Verlegeschiff «Akademik Tscherski». Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei der Behörde ist die Verlegung zweier Pipeline-Stränge in dänischen Gewässern angemeldet, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Hinweise an Seefahrer hervorgeht. Die angemeldeten Arbeiten erstrecken sich demnach auf ein Gebiet südlich von Bornholm bis zur deutsch-dänischen Seegrenze. Neben den Verlegern sollen noch weitere Schiffe beteiligt sein.

Laut Projektgesellschaft soll die «Akademik Tscherski» zuvor für Tests in Richtung Kaliningrad fahren. Sie war in die Ostsee verlegt worden, nachdem Spezialschiffe einer Schweizer Firma Ende 2019 vom Bau der Pipeline abgezogen worden waren. Grund für den Rückzug waren Sanktionsdrohungen aus den USA. Zuletzt lag die «Akademik Tscherski» in Wismar, wo sie umgebaut wurde. Hier hatte zuvor auch die «Fortuna» gelegen, bevor sie ins Verlegegebiet gefahren war.

Nach Angaben der Projektgesellschaft fehlen dem Doppelstrang noch rund 110 Leitungskilometer in dänischen und etwa 30 Kilometer in deutschen Gewässern. Der Doppelstrang soll einmal 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas jährlich von Russland nach Deutschland befördern. Das Projekt war zuletzt unter zunehmenden Druck geraten. Die USA hatten im Januar zum ersten Mal Sanktionen gegen ein am Bau beteiligtes Unternehmen verhängt. Betroffen ist das russische Unternehmen KVT-RUS, das die «Fortuna» betreibt.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren