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Bericht: Immer mehr Einser-Abiturienten

16.09.2019 - Berlin/Schwerin (dpa/mv) - Immer mehr Schüler in Mecklenburg-Vorpommern schließen ihr Abitur mit einer Eins vor dem Komma ab. Hatten 2008 noch 24,4 Prozent der Schulabsolventen einen Notenschnitt von mindestens 1,9, waren es zehn Jahre später 28,9 Prozent, wie die «Rheinische Post» (Montag) unter Berufung auf eine von ihr durchgeführte Umfrage in allen 16 Bundesländern berichtete.

  • Eine Schülerin unterstreicht das Wort «Abitur» an der Tafel. Foto: Tobias Kleinschmidt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Schülerin unterstreicht das Wort «Abitur» an der Tafel. Foto: Tobias Kleinschmidt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Damit lag der Nordosten auf Platz sechs im Vergleich der Bundesländer und über dem deutschen Durchschnitt. Bundesweit hatte 2018 jeder Vierte (25,8 Prozent) beim Abi-Schnitt eine Eins vor dem Komma. Zehn Jahr zuvor waren es noch 20,2 Prozent gewesen.

Den niedrigsten Anteil an Einser-Abiturienten hatte im vergangenen Jahr Schleswig-Holstein mit 17,3 Prozent. Zehn Jahre zuvor waren es 14,9 Prozent. Spitzenreiter ist dem Bericht zufolge Thüringen, wo im vergangenen Jahr 37,9 Prozent (2008: 30,5 Prozent) der Schulabgänger Einser-Abi-Noten erreichten. Es folgen Sachsen (2018: 34,6 Prozent / 2008: 22,4 Prozent) und Bayern (2018: 31,5 Prozent / 2008: 24,0 Prozent).

Was für viele Schüler positiv ist, bewertet der Deutsche Hochschulverband (DHV) negativ. «Wir sehen es mit Sorge, dass die Abiturnoten besser werden», sagte DHV-Sprecher Matthias Jaroch der «Rheinischen Post». Der «Noteninflation» müsse Einhalt geboten werden: «Qualität muss Vorrang vor Quantität haben.» Schon heute fehlten den Studienanfängern häufig wichtige Grundkenntnisse, etwa in Mathematik.

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