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Blutspende im Lockdown: «doppelt dankbar» für jede Spende

16.01.2021 - Der Corona-Lockdown wirkt sich auch auf Blutspenden im Land aus. Teilweise sind die Vorräte schon knapp.

  • Im Institut für Transfusionsmedizin der Universitätsmedizin Rostock spendet eine Frau Blut. Foto: Bernd Wüstneck/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Im Institut für Transfusionsmedizin der Universitätsmedizin Rostock spendet eine Frau Blut. Foto: Bernd Wüstneck/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der verschärfte Corona-Lockdown erschwert in Mecklenburg-Vorpommern die Versorgung mit Blutkonserven. «Wir können gerade so versorgen», sagte Ulf Alpen von der Universitätsmedizin Greifswald (UMG). Überschuss gebe es nicht. Man telefoniere Menschen, die bereits gespendet hätten, hinterher, um sie zur erneuten Spende aufzurufen. Ansonsten würden 20 Prozent fehlen. Hauptsächlicher Hinderungsgrund sei, dass sich Spender aktuell vorher einen Termin holen müssten. Man sei «doppelt dankbar für jede einzelne Blutspende in diesen Wochen und Monaten».

Silke Hufen vom DRK-Blutspendedienst sagte: «Zur Zeit sieht es bei uns noch gut aus.» Noch sei keine Not. Man zehre aber auch teilweise noch von den Blutspenden um die Weihnachtszeit. Da habe es einen großen Zulauf gegeben. Derzeit könne man wegen des verschärften Lockdowns einige Räumlichkeiten nicht mehr für die Blutspende nutzen. Man schaue nach Ersatz, könne aber nicht versprechen, dass man das flächendeckend und für ganz MV hinbekomme.

Von der Transfusionsmedizin der Universität Rostock hieß es, dass noch ausreichend Konserven zur Verfügung stünden. Mehr könne es immer sein. Die Uniklinik in Rostock wird teilweise vom DRK-Blutspendedienst mitversorgt. Blut könne man im Moment auch hier nur mit Termin spenden, damit sich nicht zu viele Menschen in den Räumen aufhalten. Sollte aber jemand vorbeikommen und es gerade leer sein, werde derjenige ausnahmsweise auch drangenommen.

Laut DRK-Blutspendedienst sind seit März stetig etwas weniger Reserven verfügbar. Der Blutspendedienst versorgt nach eigenen Angaben 80 Prozent der Kliniken und Krankenhäuser im Land. Auch ambulante Arztpraxen gehörten zu den Abnehmern. Die Unimedizin Greifswald versorgt sich demnach selbst.

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