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Bombendrohung: 250 Menschen am Oberlandesgericht evakuiert

15.01.2019 - Zum zweiten Mal binnen weniger Tage geht bei einem Thüringer Gericht eine Bombendrohung ein. Wieder ist das Schreiben mit «nationalsozialistische Offensive» unterschrieben. Doch die Polizei kann schnell Entwarnung geben.

  • Das Justizzentrum in Jena, in dem sich auch das Oberlandesgericht befindet. Foto: Bodo Schackow/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Justizzentrum in Jena, in dem sich auch das Oberlandesgericht befindet. Foto: Bodo Schackow/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Jena (dpa/th) - Nach einer Bombendrohung sind im Justizzentrum Jena rund 250 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Verdächtige Gegenstände seien nicht gefunden worden, sagte eine Sprecherin am Dienstagnachmittag. Die Drohung sei beim Oberlandesgericht eingegangen und mit «nationalsozialistische Offensive» unterschrieben gewesen, sagte die Sprecherin.

Bereits in der vergangenen Woche hatte es in mehreren deutschen Städten Bombendrohungen an Gerichten gegeben - unter anderem am Erfurter Landgericht. Für Kiel, Hamburg, Saarbrücken und Erfurt bestätigten die Behörden, dass die Drohungen mit «nationalsozialistische Offensive» unterschrieben waren.

Auch am Montag war ein Justizzentrum in Halle von einer Bombendrohung betroffen. Rund 200 Menschen wurden evakuiert. Die Drohung kam laut Polizei anonym und telefonisch. Unklar blieb zunächst, von wem die Drohung ausging. Die dortige Polizei sah in diesem Fall keinen Zusammenhang mit den in der vorigen Wochen per E-Mail an diversen Gerichten in Deutschland eingegangenen Bombendrohungen.

Das Justizzentrum in Jena sollte am Dienstag geschlossen bleiben, Verhandlungen und andere Termine wurden abgesagt. Die Polizei war unter anderem mit Sprengstoffspürhunden im Einsatz. Auch das Landeskriminalamt sei informiert worden, sagte die Polizei-Sprecherin.

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