Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Brandanschlag auf Polizeiautos: Angeklagter schweigt

07.05.2020 - Knapp sechs Monate nach einem Brandanschlag auf Polizeiautos in Stralsund muss sich der mutmaßliche Täter derzeit am Amtsgericht Stralsund verantworten. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag sagte, werden dem 61-Jährigen Brandstiftung und weitere Vergehen, wie Schüsse mit einer Schleuder auf Passanten und Sachbeschädigungen, vorgeworfen. Der Stralsunder sei in der Vergangenheit bereits dadurch aufgefallen, dass er staatliche Anordnungen gezielt verweigere. Er schweige vor Gericht bisher zu den Tatvorwürfen. Ein Urteil soll frühestens am 14. Mai fallen. Er werde nicht der Reichsbürgerszene zugerechnet.

  • Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 61-Jährige soll am 26. November 2019 fünf Brandsätze an Polizeiautos unweit eines Reviers in der Altstadt gelegt haben. Drei Fahrzeuge, darunter zwei zivile Autos von Polizisten, waren ausgebrannt oder stark beschädigt worden. Verletzt wurde niemand. Der Angeklagte war geflüchtet, konnte zwei Tage später im Zusammenhang mit einer Hausdurchsuchung aber gefasst werden.

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hatte den Brandanschlag scharf verurteilt. «Diese niederträchtige Tat richtet sich ganz offensichtlich gegen die Landespolizei und damit auch gegen unseren Rechtsstaat», erklärte der Minister. Hier seien Grenzen überschritten worden. Man könne von Glück reden, dass niemand verletzt wurde.

Der 61-Jährige hatte bei der Festnahme laut Polizei auch Widerstand geleistet. Nicht alle Brandsätze hatten gezündet, so dass Spuren gesichert werden konnten. Der Schaden lag bei rund 40 000 Euro.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren