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Bundesbodenverband: Dem deutschen Boden geht es schlecht

22.10.2019 - Rostock (dpa/mv) - Der Vizepräsident des Bundesbodenverbandes, Olaf Penndorf, hat vor übermäßiger Bodennutzung gewarnt. «Dem deutschen Boden geht es mittelprächtig bis schlecht, weil er einem zu hohen Nutzungsdruck ausgesetzt ist», sagte Penndorf am Rande des zweiten Rostocker Bodensymposiums am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Boden sei ein zentrales Schutzgut, von dem alles andere abhänge. Da Böden aber im Gegensatz zu Wasser und Luft in Deutschland kein öffentliches Gut seien, werde der Bodenschutz zu wenig beachtet.

  • Kraniche über Mecklenburg-Vorpommerischen Ackern. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kraniche über Mecklenburg-Vorpommerischen Ackern. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Erdreich in Deutschland werde vor allem durch Flächennutzung und Schadstoffe belastet. «Typisch beim Bau eines Einfamilienhauses ist die Lagerung von Baumaterialien auf dem Grundstück. Nichts bleibt da mehr im natürlichen Zustand», sagte Penndorf. Der Bundesbodenverband biete daher eine Baubegleitung an, damit Bauherren sorgsamer mit dem Boden umgehen.

Das Bodensymposium soll laut Umweltamt Rostock Menschen aus Verwaltung, Forschung und Praxis dazu einladen, um etwa über Mikroplastik im Boden, Bauberatung sowie aktuelle Herausforderungen im Bodenschutz zu sprechen. Im Bundesbodenverband sind eigenen Angaben zufolge Fachvertreter unterschiedlicher Disziplinen und Unternehmen organisiert.

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