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CDU-Landeschef Sack für schnellere Öffnungen im Einzelhandel

26.02.2021 - Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Landeschef Michael Sack gehen die von der Landesregierung in Aussicht gestellten Öffnungsschritte für den Handel nicht weit genug. Angesichts der konstant hohen Corona-Infektionszahlen brauche der Einzelhandel eine Perspektive auch jenseits der als Zielmarke gesetzten Sieben-Tage-Inzidenz von 35, betonte Sack in einer am Freitag verbreiteten Mitteilung. Er verwies dabei auf eine Idee aus Sachsen, die allerdings auch schon in anderen Bundesländern und in der Hansestadt Rostock in Erwägung gezogen wurde.

  • Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Landeschef Michael Sack steht auf dem Gelände eines Corona-Testzentrums. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Landeschef Michael Sack steht auf dem Gelände eines Corona-Testzentrums. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Der Vorschlag von (Sachsens) Ministerpräsident Michael Kretschmer hat Charme: Analog der Regelung bei Friseuren könnte auch dem Handel angeboten werden zu öffnen - wenn die Kundinnen und Kunden sich zuvor anmelden und eine verbindliches Zeitfenster für ihren Aufenthalt im Laden buchen», teilte Sack mit. Damit wäre insbesondere vielen kleinen Einzelhändlern gedient und Kunden, denen das persönliche Beratungsgespräch wichtig sei. Solche Einkäufe könnten zudem durch Corona-Tests abgesichert werden, erklärte der CDU-Politiker. Kein Händler solle zu solchen Öffnungen gezwungen werden. «Aber für die Zeit, in der eine absehbar hohe Inzidenz herrscht, kann es für kleine Händler etwas Entlastung bringen», argumentierte Sack.

Im Umgang mit der Pandemie sei «auch politische Kreativität» gefragt, erklärte der CDU-Landeschef und machte damit seine Kritik am Vorgehen der SPD/CDU-Regierung in Schwerin deutlich. Das Kabinett von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte beim Corona-Gipfel am Mittwoch nur geringe Zugeständnisse an die Wirtschaft gemacht. Dem vereinbarten Stufenplan zur Beendigung des Lockdowns zufolge soll der Einzelhandel erst dann wieder öffnen, sobald landesweit der Inzidenzwert stabil unter 35 liegt.

Den jüngsten Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales zufolge weisen im Nordosten nur der Landkreis Vorpommern-Rügen und die Stadt Rostock weniger als 35 Corona-Infektionen je 100 000 Einwohner in einer Woche auf. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei leichten Schwankungen seit Tagen konstant über 60.

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