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Corona-Krise beschäftigt Landesregierung weiter

21.04.2020 - Es wird noch lange dauern, bis sich das öffentliche Leben einigermaßen von der Corona-Pandemie erholt hat und wieder normalisiert. Viele Menschen und Betriebe sind auf Hilfe angewiesen.

  • Eine Frau zeigt in einem Labor einen Test für das neuartige Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Frau zeigt in einem Labor einen Test für das neuartige Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Landesregierung will in der Corona-Krise auch Vereine und soziale Einrichtungen finanziell unterstützen. Auf seiner heutigen Sitzung will das Kabinett die Einrichtung eines Sozialfonds beschließen. Im Gespräch ist ein Volumen von 20 Millionen Euro. Das Hilfsprogramm richtet sich dem Vernehmen nach an ehrenamtlich Engagierte, gemeinnützige Organisationen, Vereine und soziale Einrichtungen der Daseinsvorsorge und Wohlfahrtspflege. Gelder aus dem Sozialfonds sollen unter anderem an Familienzentren, Tafeln oder auch an Sportvereine gehen.

Der Landtag hatte als Reaktion auf die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Epidemie bereits einen mit 1,1 Milliarden Euro ausgestatteten MV-Schutzfonds aufgelegt. Dafür macht das Land erstmals seit 15 Jahren wieder Schulden.

Unterdessen hofft der Handel weiter auf eine Normalisierung des Geschäftsbetriebs. Nach mehrwöchiger Schließung wegen der Corona-Pandemie hatten am Montag viele Läden wieder geöffnet. Doch das Interesse der Kunden war an einigen Einkaufsstraßen und Shopping-Centern eher verhalten. Zudem hatten einige Geschäfte trotz der Lockerung der Landesregierung noch nicht geöffnet. Sie hätten Schutzmaßnahmen wie etwa Desinfektionsmittel nicht rechtzeitig umsetzen können, berichtete der Landesgeschäftsführer des Handelsverbands Nord, Kay-Uwe Teetz. Manche Verkäuferinnen trugen am Montag Mund-Nase-Masken.

Bis Hotels und Gaststätten wieder öffnen, wird es dagegen noch dauern. Darum hat sich der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) mit einem «Hilferuf des Gastgewerbes» an die Landesregierung gewandt und vor einem Ruin der Branche gewarnt. «Kein Unternehmen verkraftet es, wenn der Umsatz für mehrere Monate zu 100 Prozent wegfällt», heißt es dort. Der Dehoga-Landesverband fordert ein sofortiges Rettungspaket, das neben einer Senkung der Mehrwertsteuer für alle gastronomischen Umsätze auf sieben Prozent auch direkte Finanzhilfen umfassen soll. Finanzminister Reinhard Meyer (SPD) unterstützte die Forderungen nach Steuerentlastungen.

Unterdessen stagniert in MV die Zahl der Menschen mit einer Corona-Infektion fast. Sie war am Montag um zwei Fälle höher als am Sonntag. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Soziales liegt die Gesamtzahl nunmehr bei 653, die der Sterbefälle weiter bei 15.

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