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Corona-Pandemie hinterlässt Spuren im Rostocker Hafen

16.07.2020 - Die Weltwirtschaft ist durch das Sars-CoV-2-Virus ins Trudeln geraten. Das spürt auch der Rostocker Hafen. Doch es gibt aus dem ersten Halbjahr auch Positives zu berichten.

  • Frachtschiffe liegen in einem der Hafenbecken von Rostock Port im Überseehafen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frachtschiffe liegen in einem der Hafenbecken von Rostock Port im Überseehafen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Halbjahresbilanz des Rostocker Hafens ist deutlich von den Einflüssen der weltweiten Corona-Pandemie geprägt. Wie der Hafen am Donnerstag berichtete, wurden in den ersten sechs Monaten 12,7 Millionen Bruttotonnen Fracht umgeschlagen. Dies waren 600 000 Tonnen beziehungsweise 5 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2019. Die Auswirkungen der Pandemie seien insbesondere im Passagierverkehr deutlich geworden.

So verringerte sich die Zahl der Fährpassagiere von und nach Nordeuropa im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um die Hälfte auf 546 000. Auf den drei Fähr- und drei RoRo-Verbindungen von und nach Dänemark, Schweden und Finnland wurden 181 000 Lastwagen transportiert, 8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Gleichzeitig sei das Kreuzfahrt-Geschäft vollkommen zum Erliegen gekommen. Die Saison sollte am 24. März mit dem Anlauf der «Boudicca» beginnen. Bislang ist aber kein einziger Anlauf zu verzeichnen. Nun plant Aida Cruises den Neustart der Kreuzschifffahrt ab 12. August von Warnemünde aus mit Kurzreisen in die Ostsee.

Die beiden Geschäftsführer, Gernot Tesch und Jens Scharner, hoben die Vorzüge eines Universalhafens hervor, in dem coronaunabhängige Umschlaggüter, wie die meisten Massengüter, coronabedingte Umschlagrückgänge anderer Segmente, zum Beispiel im Fähr- und RoRo-Verkehr, ausgleichen können. So konnte der Getreideumschlag mit 2,2 Millionen Tonnen ein Plus von 47 Prozent verzeichnen.

Darüber hinaus gab es beim Umschlag von Kohle einen deutlichen Rückgang und Zuwächse bei Splitt und Zement. 7 Prozent Plus wurden im Stückgutbereich registriert. «Es wurden vor allem mehr Bleche, Rohre und Windkraftanlagen verladen», hieß es.

Für das Jahr 2020 plant der Rostocker Hafen mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro. Dazu gehören große Bauprojekte wie der Neubau von Liegeplatz 23 inklusive Baggerung zur Erhöhung der Wassertiefe, die Optimierung der Fähr- und RoRo-Liegeplätzen sowie und der Bau eines neuen Terminalgebäudes in Warnemünde. Diese Projekte waren bis Juni 2020 weitestgehend abgeschlossen.

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