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Die ersten Stimmen zur Europawahl sind schon abgegeben

06.05.2019 - Frühstart für Eilige: Seit Montag können in vielen Briefwahllokalen des Landes Stimmen zur Europa- und Kommunalwahl abgegeben werden. Bis zum eigentlichen Wahltag sind es noch fast drei Wochen. Doch immer mehr Menschen lassen sich die Unterlagen nach Hause schicken.

  • In Mecklenburg-Vorpommern haben die ersten Wähler ihre Stimmen für die Kommunal- und Europawahl abgegeben. Foto: R. Hirschberger/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    In Mecklenburg-Vorpommern haben die ersten Wähler ihre Stimmen für die Kommunal- und Europawahl abgegeben. Foto: R. Hirschberger/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schwerin (dpa/mv) - Knapp drei Wochen vor der Kommunal- und Europawahl haben erste Wähler in Mecklenburg-Vorpommern bereits ihre Stimmen abgegeben. Viele Briefwahllokale öffneten am Montag, zum Beispiel in Rostock, Neubrandenburg, Greifswald und Schwerin. In Ludwigslust steht die Briefwahlurne sogar schon seit vergangenem Donnerstag bereit, wie eine Sprecherin der Stadtverwaltung sagte.

Immer mehr Menschen wollen ihre Stimme per Briefwahl abgegeben - sei es, weil der Weg zum Wahllokal zu weit oder zu beschwerlich ist oder weil jemand zum Wahltag auf Reisen sein will. In Schwerin zum Beispiel hatten zur Bundestagswahl 2009 noch 11,8 Prozent der Wahlberechtigten die Briefwahlunterlagen beantragt, wie Steffen Liebknecht von der Wahlbehörde der Landeshauptstadt sagte. Bei der Europa- und Kommunalwahl fünf Jahre später seien es schon 15,2 Prozent gewesen, bei der Landtagswahl 2016 dann 16,2 Prozent und bei der Bundestagswahl im Jahr darauf 20,4 Prozent. In Rostock war der Anteil mit gut 21 Prozent ähnlich hoch.

«Der Anteil der Briefwählerinnen und -wähler ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen», berichtete Rostocks Stadtsprecher Ulrich Kunze. Am Montag machten nach seinen Worten allein in den ersten beiden Stunden fast 50 Rostocker in der Briefwahlstelle von ihrem Wahlrecht Gebrauch.

Briefwähler können ihre zu Hause ausgefüllten Wahlzettel entweder im Briefwahllokal in die Urne werfen oder per Post schicken. Sie können auch im Briefwahllokal ihre Kreuzchen machen. In Greifswald stehen dafür sieben Wahlkabinen bereit - mehr als beim letzten Mal, wie eine Stadtsprecherin sagte. Ein Grund sei, dass die Wähler drei ziemlich lange Wahlzettel auszufüllen haben: für die Bürgerschaft, den Kreistag und das Europaparlament. Das dauere entsprechend lange.

Auf dem Land mit seinen längeren Wegen dürfte das Interesse an der Briefwahl besonders groß sein. Zahlen aus der Vergangenheit legen das nahe: Bei der Bundestagswahl 2013 nutzten im Landkreis Vorpommern-Rügen und in der Stadt Greifswald (Wahlkreis 15) 20 Prozent die Briefwahl, wie eine Sprecherin der Wahlbehörde sagte. Bei der Bundestagswahl 2017 seien es 25,3 Prozent gewesen.

Wie viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zur Wahl am 26. Mai berechtigt sind, kann die Landeswahlleitung in Schwerin noch nicht sagen. Die Kommunen meldeten gerade erst die Daten auf der Grundlage der Wählerverzeichnisse, sagte eine Sprecherin. Bei der Europawahl 2014 gab es nach ihren Worten im Land rund 1,34 Millionen Wahlberechtigte. Bei der Kommunalwahl, bei der auch schon 16-Jährige abstimmen dürfen, waren es etwa 1,38 Millionen.

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