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Digitale Ausstellungen: Museen in MV gehen online

24.03.2020 - Podcasts, Fotoausstellungen und virtuelle Rundgänge - viele Museen schaffen in Zeiten der Corona-Krise Kulturangebote im Internet.

  • Eine Frau schaut sich die Internetseiten des Virtuellen Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern an. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Frau schaut sich die Internetseiten des Virtuellen Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern an. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zahlreiche Museen in Mecklenburg-Vorpommern richten wegen der aktuellen Ausgangsbeschränkungen Online-Angebote für ihre Besucher ein. «Wir arbeiten an digitalen Ausstellungen, Führungen über Instagram, einem Blog und einem Podcast», sagte Janine Uhlemann vom Rostocker Schifffahrtsmuseum der Deutschen Presse-Agentur. Trotz der Schließung sei es ihr wichtig, ein kulturelles Angebot zu schaffen. «Wir hatten ohnehin vor, das Online-Angebot zu erweitern - und jetzt haben wir einen Anlass, alles in Gang zu bringen», ergänzt Uhlemann. Wenn alles nach Plan laufe, könnten die ersten Angebote kommende Woche online gehen.

Das Stralsunder Ozeaneum und das Meeresmuseum haben bereits einen virtuellen Rundgang durch beide Häuser auf ihren Internetseiten eingerichtet. Per Mausklick kann man sich von zuhause aus durch die Gänge der Museen bewegen und so einen Eindruck von den Aquarien und Ausstellungen vor Ort bekommen.

Auch das Schweriner Freilichtmuseum für Volkskunde arbeitet seine Internetpräsenz aus. Das Museum feiert in diesem Jahr 50-jähriges Jubiläum und hält seine Besucher mit Fotos und Artikeln über Facebook und die Internetseite der Stadt auf dem Laufenden. «Hier rauchen die Köpfe», beschreibt Gesine Kröhnert die Arbeit ihres Teams. Im Gespräch seien auch besondere Angebote für Kinder.

Einen digitalen Museumsbesuch bietet jederzeit das Virtuelle Landesmuseum. Das Projekt der Stiftung Mecklenburg und des Museumsverbands in Mecklenburg-Vorpommern bietet schon seit zwei Jahren Informationen und virtuelle Exponate zur Geschichte des Nordostens. Unter anderem können sich Interessierte hier vom Computer aus bis zu 500 Millionen Jahre alte Exponate anschauen.

Am 18. Mai soll außerdem der internationale Museumstag stattfinden, an dem sich viele Einrichtungen mit Veranstaltungen beteiligen. Ob diese allerdings wie geplant stattfinden können, ist aktuell noch fraglich. Viele Einrichtungen überlegen daher schon jetzt, wie sie das Motto «Das Museum für alle: Museen für Vielfalt und Inklusion» auch auf digitalem Weg umsetzen können. «Bei uns wird es dazu auf jeden Fall Videos und Aktionen über Instagram geben», kündigt Janine Uhlemann vom Rostocker Schifffahrtsmuseum an.

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