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Drei Tote und zwölf Verletzte bei Unfallserie am Wochenende

17.06.2019 - Das sonnige Wochenende wurde im Nordosten von einer Reihe schwerer Unfälle überschattet. Dabei starben drei Menschen, mindestens zwölf Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

  • Ein Warndreieck mit der Aufschrift «Unfall» steht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Warndreieck mit der Aufschrift «Unfall» steht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Rostock/Greifswald/Sternberg (dpa/mv) - Bei einer Reihe von Unfällen sind am Wochenende auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern drei Menschen getötet und zwölf weitere Beteiligte zum Teil schwer verletzt worden. Die tödlichen Unfällen ereigneten sich am Sonntag bei Greifswald sowie am Samstag unweit von Mustin bei Sternberg (Ludwigslust-Parchim) und nahe Sietow (Mecklenburgische Seenplatte), wie mehrere Polizeisprecher am Montag erklärten.

Zuletzt kam eine 60 Jahre alte Autofahrerin bei Greifswald ums Leben, als ihr Wagen mit einem entgegenkommenden Auto zusammenstieß. Laut Polizei war der 31-Jährige Unfallverursacher aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Auto auf die linke Fahrspur geraten. Die Frau starb noch am Unfallort. Der Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Zuvor war bei Mustin nahe Sternberg ein Arbeiter einer Müllentsorgungsfirma von einem Lkw erfasst worden und tödlich verletzt worden. Die Ursache dieses Unfall sollte noch geklärt werden. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. Bei Sietow war ein 53 Jahre alter Autofahrer gestorben, als sein Wagen gegen mehrere Bäume stieß.

Außerdem wurden am Sonntag gleich sechs Menschen bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 105 bei Rövershagen schwer verletzt, darunter drei Kinder. Der Wagen eines 39-Jährigen war auch aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und mit drei Fahrzeugen zusammengestoßen. Neben den sechs Schwerverletzten erlitt eine Frau leichte Verletzungen. In Lebensgefahr schwebe keiner von ihnen, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Sachschaden wurde auf rund 45 000 Euro beziffert.

Auf der Insel Rügen wurden am Sonntag vier Menschen bei einem Unfall verletzt, darunter zwei Urlauber aus Niedersachsen. Wie ein Polizeisprecher erklärte, übersah ein 75 Jahre alter Autofahrer von der Insel beim Linksabbiegen auf eine Landstraße den Wagen der Urlauber. Die Autos stießen zusammen. Dabei wurden der 79 Jahre alte Fahrer aus Niedersachsen und dessen 80-jährige Beifahrerin schwer verletzt, der Unfallverursacher und seine 11 Jahre alte Enkelin wurden leicht verletzt.

Die Unfallbilanz des Wochenendes hätte noch schlimmer ausfallen können. Ein resoluter Autofahrer hat dies in einem Dorf bei Hagenow verhindert. Er stoppte einen anderen Autofahrer mit mehr als drei Promille Atemalkohol, nahm ihm die Schlüssel ab und übergab Schlüssel, Auto und Fahrer der Polizei. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag gegen Mittag auf der Bundesstraße 321 in Gramnitz (Ludwigslust-Parchim). Dem 46 Jahre alten Autofahrer war der Wagen des Anderen aufgefallen, da dieser in Schlangenlinien fuhr.

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