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Drei weitere Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern

04.05.2020 - Mecklenburg-Vorpommern hat bundesweit die geringsten Zahlen bei Corona-Neuinfektionen. Daran wird sich zunächst auch kaum etwas ändern, ist der Rostocker Experte Reisinger überzeugt.

  • Eine undatierte elektronenmikroskopische Aufnahme des Coronavirus (SARS-CoV-2). Foto: NIAID-RML/AP/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine undatierte elektronenmikroskopische Aufnahme des Coronavirus (SARS-CoV-2). Foto: NIAID-RML/AP/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Mecklenburg-Vorpommern sind drei weitere Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 festgestellt worden. Darunter ist erstmals seit Wochen auch wieder ein Fall in der Hansestadt Rostock. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Montag mitteilte, wurde dort eine Mitarbeiterin aus dem ambulanten Medizinbereich positiv auf das Virus getestet. Die Frau befinde sich in häuslicher Isolation. Von allen anderen Beschäftigten der Einrichtung seien Abstrichproben genommen worden, hieß es. Die Einrichtung bleibe zunächst für zwei Tage geschlossen. Das städtische Gesundheitsamt ermittle nun alle Kontaktpersonen.

Laut Landesamt sind nunmehr 702 Patienten (Stand 15.00 Uhr) in Mecklenburg-Vorpommern positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Eine weitere Neuinfektionen wurde im Landkreis Rostock registriert. Für den Kreis Vorpommern-Greifswald, der mit insgesamt nun 135 Fällen weiterhin die meisten aufweist, wurde eine zuvor anders zugeordnete Infektion nachgemeldet. Die wenigsten Covid-19-Fälle gibt es im Landkreis Rostock mit 64.

«Die Situation ist ruhig», sagte der Rostocker Tropenmediziner Emil Reisinger. Mit einer Ausnahme habe es in den vergangenen drei Wochen nur einstellige Zuwachszahlen gegeben. Bei diesen niedrigen Zahlen seien die Einzelfälle gut nachzuverfolgen. Die größte Gefahr ginge weiter von Pflegeheimen, Kliniken oder Arztpraxen aus. «Das muss dann schnell erkannt und eingedämmt werden», betonte der Experte.

Reisinger sieht in den bisherigen Lockerungen der Kontaktbeschränkungen keine große Gefahr eines sprunghaften Anstiegs der Infektionsraten. Die Menschen schützten sich gut mit Masken oder durch Einhalten der Abstandsregeln. Gleichzeitig sei es positiv zu beobachten, dass es in den Gebieten mit bisher vielen Neuinfektionen wie in Bayern oder Baden-Württemberg einen deutlichen Rückgang der Infektionszahlen gebe.

Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit wuchs die Zahl der Sterbefälle im Zusammenhang mit Covid-19 im Nordosten um 1 auf 19. Ein weiterer Bewohner des Pflegeheims in Tutow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) sei gestorben. Der 80-Jährige habe an schweren Vorerkrankungen gelitten, hieß es.

Bei den Akutfällen gab es kaum Veränderungen: Landesweit müssen oder mussten 99 Menschen in Kliniken behandelt werden, einer mehr als am Vortag. 17 Patienten werden oder wurden auf einer Intensivstation betreut.

Das Landesgesundheitsamt geht einem Schema des Robert Koch-Instituts zufolge davon aus, dass schätzungsweise 579 der positiv getesteten Menschen im Land von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind.

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