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Drese: Gute Resonanz auf Kinderkrankengeld-Regelung

17.01.2021 - Die Betreuung von Kita- und Grundschulkindern bringt für viele Eltern Konflikte mit sich. Die Verdoppelung der Laufzeit des Kinderkrankengelds, über die der Bundesrat am Montag entscheidet, soll die Probleme verkleinern.

  • Stefanie Drese (SPD), die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Stefanie Drese (SPD), die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) hofft bei Einführung des Kinderkrankengelds auf eine gute Resonanz der Eltern in Mecklenburg-Vorpommern. «Das ist ein attraktives Angebot, das den Eltern Sorgen nehmen kann», sagte Drese. Derzeit werden rund 57 Prozent der etwa 114 000 Kinder im Nordosten, die regulär in eine Kindertageseinrichtung gehen, zu Hause betreut. Je weniger Kinder in einer Gruppe gemeinsam betreut werden, desto geringer sei die Gefahr einer Übertragung von Viren und damit auch für die Menschen außerhalb der Einrichtung, betonte die Ministerin. Die Landesregierung habe deshalb die dringende Empfehlung ausgesprochen, die Kinder nicht in eine Einrichtung zu schicken.

Der Bundestag hatte am Donnerstag beschlossen, in der Corona-Krise die Zahl der Krankentage pro Elternteil von 10 auf 20 zu verdoppeln. Alleinerziehende erhalten 40 statt der üblichen 20 Tage. Der Bundesrat tritt am Montag zu einer Sondersitzung zusammen, um die Gesetzesänderung abschließend zu beraten. Die Regelung soll rückwirkend zum 5. Januar gelten.

Wie Drese weiter sagte, bestehe der Anspruch auch dann, wenn das Kind nicht krank ist. Voraussetzungen für den Erhalt sind allerdings, dass der betroffene Elternteil und das Kind gesetzlich krankenversichert sind. Das Kind dürfe das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder wegen einer Behinderung auf Hilfe angewiesen sein. «Es darf auch keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen», betonte die Ministerin.

Es sei auch keine Krankschreibung durch einen Arzt notwendig. Im Bedarfsfall reiche für Arbeitgeber und Krankenkasse eine Bescheinigung von Kita oder Schule.

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