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Ein neuer Corona-Fall über Pfingsten in MV

01.06.2020 - Die Corona-Infektionszahlen sind in MV weiterhin äußerst niedrig. Alle hoffen, dass dies so bleibt, nachdem das Land jetzt wieder Urlauber aus dem gesamten Bundesgebiet empfängt.

  • Ein Wattestäbchen mit einem Abstrich wird im Labor für einen Corona-Test verarbeitet. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Wattestäbchen mit einem Abstrich wird im Labor für einen Corona-Test verarbeitet. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Mecklenburg-Vorpommern ist am verlängerten Pfingstwochenende eine neue Coronavirus-Infektion gemeldet worden. Damit sind nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales bislang 761 Menschen im Nordosten positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand 1. Juni, 15.00 Uhr). Die bisher letzte Neuinfektion wurde am Samstag gemeldet, am Sonntag und Montag gab es demnach keine neuen Nachweise.

Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung starben, blieb bei 20. Die meisten Infektionen werden bislang mit 137 aus dem Landkreis Vorpommern Greifswald gemeldet, gefolgt von der Mecklenburgischen Seenplatte mit 122 Fällen.

722 der Infizierten gelten - ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer - als genesen. 112 Menschen mussten oder müssen landesweit in Krankenhäusern behandelt werden, 19 davon auf einer Intensivstation.

Mecklenburg-Vorpommern hat absolut und auch bezogen auf die Bevölkerung die mit Abstand wenigsten nachgewiesenen Infektionen. Bislang gibt es 47 Fälle je 100 000 Einwohner. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 219. In Bayern ist die Inzidenz mit 359 Fällen je 100 000 Einwohnern am höchsten.

Seit einer Woche dürfen wieder Urlauber aus dem gesamten Bundesgebiet nach Mecklenburg-Vorpommern reisen. Am Pfingstwochenende gab es einen ersten Saisonhöhepunkt mit rund 300 000 Gästen zu den 1,6 Millionen Einwohnern. In zwei Wochen werde man wissen, wie die Hygienemaßnahmen in den Hotels, Restaurants und auf den Campingplätzen gewirkt haben, sagte der Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, Tobias Woitendorf, der Deutschen Presse-Agentur. So durften nur 60 Prozent der Betten in den Hotels belegt werden.

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