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Einsatz an Corona-Front: 26 Soldaten unterstützen Kommunen

19.10.2020 - 26 Bundeswehr-Soldaten helfen von Dienstag an in den Gesundheitsämtern in MV bei der Bewältigung der Corona-Krise. Schwerpunkt ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

  • Die Fahne von Deutschland auf der Uniform eines Soldaten. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Fahne von Deutschland auf der Uniform eines Soldaten. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Angesichts deutlich gestiegener Corona-Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern greifen die Kommunen verstärkt auf das Hilfsangebot der Bundeswehr zurück. Von diesem Dienstag an seien 26 Soldaten für die Gesundheitsämter im Nordosten im Einsatz, teilte die Pressestelle des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der Bundeswehr am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Bislang helfen nach Worten eines Sprechers 16 Soldatinnen und Soldaten den Kommunen zum Beispiel bei der Nachverfolgung von Kontakten. In Vorpommern-Rügen ist auch ein mobiles Zweier-Testteam der Bundeswehr unterwegs zu Menschen, die zu weit weg von einem Testzentrum wohnen oder in Quarantäne sind. Sechs Soldaten helfen in dem Landkreis bei der Bürgerinformation, wie es hieß. Dem Gesundheitsamt des Landkreises Nordwestmecklenburg in Wismar stellt die Bundeswehr drei Helfer. Für den Landkreis Ludwigslust-Parchim wird Desinfektionsmittel beim Militär gelagert. An der Mecklenburgischen Seenplatte unterstützen bislang zwei Soldaten bei Corona-Tests und weitere drei im Gesundheitsamt bei administrativen Aufgaben.

Im Landratsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Neubrandenburg sollen von Dienstag an weitere 10 Soldaten und Soldatinnen eingesetzt werden, wie es hieß. Sie kommen vom Panzergrenadierbataillon 411 in Viereck. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist aktuell am stärksten in MV von Neuinfektionen betroffen. Landrat Heiko Kärger (CDU) hatte vergangene Woche gesagt, das Gesundheitsamt könne bis zu 25 Prozent der Fälle nicht mehr nachvollziehen. Das sei das größte Problem.

Weitere Hilfeleistungen sind nach Worten des Bundeswehrsprechers von Kommunen angefragt worden und würden «hinsichtlich der rechtlichen Zulässigkeit und Ressourcen» geprüft. Das Verteidigungsministerium hatte am Sonntag erklärt, derzeit seien bundesweit rund 1550 Soldaten im Rahmen der Amtshilfe im Einsatz. Die Bundeswehr hatte im Frühjahr ein Einsatzkontingent für Hilfeleistungen gegen Corona aufgestellt, das über 15 000 Soldaten verfügt. Bis zu 5000 von ihnen können den Angaben zufolge sofort abgerufen werden.

Die Landesregierung in Schwerin investiert unterdessen in verstärkte Kontrollen der Einhaltung der Hygieneregeln. So stehen laut Verkehrsministerium rund 100 000 Euro für zusätzliche Kontrollen auf der vor allem von Berufspendlern viel genutzten Linie RE 1 Rostock-Schwerin-Hamburg bereit. Zunächst bis zum Jahresende sind in diesen Regionalzügen demnach täglich Streifen unterwegs, um die Einhaltung der Maskenpflicht zu überwachen.

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