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Entscheidung über Schulen erst nach Kanzlerschalte

02.02.2021 - Eltern von Schulkindern in Mecklenburg-Vorpommern müssen sich weiter gedulden. Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) will erst nach der Kanzlerschalte der Ministerpräsidenten Mitte nächster Woche über das Vorgehen an den Schulen nach den Winterferien entscheiden. «Wir können gut verstehen, dass sich Eltern, Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte eine Perspektive erhoffen und mehr Planbarkeit wünschen», sagte Ministeriumssprecher Henning Lipski am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

  • Bettina Martin (SPD), die Kultusministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bettina Martin (SPD), die Kultusministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Entscheidungen müssten vom aktuellen Infektionsgeschehen abhängig gemacht werden. «Die Lage ist derzeit schwierig so weit im Voraus zu beurteilen, weil wir wissen, dass die Mutation des Virus bereits vereinzelt auch in Mecklenburg-Vorpommern angekommen ist. Es ist noch zu früh, um genau sagen zu können, wie sich die Mutation des Virus auf den Verlauf der Pandemie auswirken wird.» Das zweite Schulhalbjahr beginnt in Mecklenburg-Vorpommern am 22. Februar nach zwei Wochen Winterferien.

Bei der Schaltkonferenz der Ministerpräsidenten der Länder nächste Woche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) soll darüber beraten werden, wie es nach dem Ende des gegenwärtigen Lockdowns am 14. Februar generell weitergehen soll. «Erst danach kann konkret darüber entschieden werden, wie es insgesamt und damit auch in der Schule nach den Winterferien weitergeht», so Lipski.

Für die Ministerin sei aber klar, dass - sobald erste Lockerungen möglich werden - die Schulen zu Beginn schrittweise mit dabei sein müssten. «Dabei müssen neben den Abschlussklassen im ersten Schritt die Grundschülerinnen und Grundschüler wieder Präsenzunterricht erhalten können.» Gerade die Kleinen, die Lesen, Schreiben, Rechnen lernen müssen, benötigten die Schule in Präsenz.

Die Linke hatte Klarheit darüber gefordert, wie der Unterricht nach den zweiwöchigen Winterferien weitergehen soll. Kinder, Eltern und Lehrer bräuchten eine Perspektive und Gewissheit darüber, wie der Unterricht nach den Ferien gestaltet werden soll, erklärte die Fraktionsvorsitzende der oppositionellen Linken im Landtag, Simone Oldenburg. Dazu gehöre ein genauer Stufenplan, wann welche Jahrgänge wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren könnten.

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