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Erinnerung an Mauerfall in Berliner Gedenkstätte

09.11.2019 - Berlin (dpa) - In der zentralen Mauer-Gedenkstätte in Berlin ist an den Fall der Mauer vor 30 Jahren erinnert worden. Zu der Gedenkveranstaltung auf dem früheren Todesstreifen an der Bernauer Straße kamen am Samstag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Auch ausländische Gäste wie die Staatspräsidenten der Slowakei, Polens, Tschechiens und Ungarns, Zeitzeugen und Schüler nahmen an den Feierlichkeiten teil.

  • Bundeskanzlerin Merkel nimmt neben anderen Politikern an der Gedenkveranstaltung zum Mauerfall teil. Foto: Kay Nietfeld/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bundeskanzlerin Merkel nimmt neben anderen Politikern an der Gedenkveranstaltung zum Mauerfall teil. Foto: Kay Nietfeld/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Die friedliche Revolution bedeutet zuallererst Verantwortung zu übernehmen, Toleranz zu leben, Demokratie und Menschenrechte zu achten und zu verteidigen und den Traum vom vereinten Europa mit Leben zu füllen», sagte der Direktor der Mauer-Stiftung, Axel Klausmeier, laut Redemanuskript.

Der Bundespräsident wollte mit seinen ausländischen Gästen Zuzana Caputova (Slowakei), Milos Zeman (Tschechien), Andrzej Duda (Polen) und Janos Ader (Ungarn) noch ein Denkmal besuchen, das den Beitrag der Staaten zum Fall der Mauer am 9. November 1989 würdigt. Die Kanzlerin nimmt an einer Andacht in der Kapelle der Versöhnung teil.

Bei dem Gedenken sollten auch Rosen in die Hinterlandmauer für die Mauer-Opfer gesteckt und Kerzen zur Erinnerung an den Mut der DDR-Opposition im Herbst 1989 entzündet werden.

Die Bernauer Straße gilt als Symbol der deutschen Teilung. Als die Mauer 1961 hochgezogen wurde, lag die Häuserfront der Straße im Osten, der Bürgersteig im Westen.

Mit dem 9. November 1989 ging die deutsche Teilung nach rund 40 Jahren zu Ende, die Berliner Mauer selbst hatte mehr als 28 Jahre Bestand. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen starben an der etwa 160 Kilometer langen Mauer in der Hauptstadt mindestens 140 Menschen durch das DDR-Grenzregime.

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