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Erneut Durchsuchungen wegen Rechtsextremismusverdachts

01.10.2020 - Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat haben Polizeikräfte in Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen Gebäude durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft Rostock mitteilte, waren Objekte im Landkreis Vorpommern-Greifswald das Ziel. Der Verdacht richte sich gegen zwei Personen. Eine davon gehöre vermutlich einer rechtsradikalen Gruppe an.

  • Polizisten sichern einen Garagenkomplex, der gerade durchsucht wird. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizisten sichern einen Garagenkomplex, der gerade durchsucht wird. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei den Durchsuchungen, an denen insgesamt 160 Beamte aus mehreren Dienststellen beteiligt gewesen seien, sei nach Waffen, Waffenteilen, Munition, Unterlagen und elektronischen Medien gesucht worden. Anhaltspunkte für eine unmittelbare Gefahr für die Zivilbevölkerung habe nicht bestanden, hieß es. Nach Angaben des Landeskriminalamtes wurden Speichermedien sichergestellt und auch «Gegenstände», die nun darauf hin untersucht würden, ob sie unter das Waffengesetz fallen.

Mitte September waren wegen Extremismusverdachts bereits Wohn- und Geschäftsräumen eines Mannes bei Neubrandenburg durchsucht worden.

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