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Erzbischof Heße ruft Frauenaktion Maria 2.0 zum Dialog auf

19.05.2019 - Hamburg (dpa) - Hamburgs Erzbischof Stefan Heße hat die katholische Frauenaktion Maria 2.0 zum Dialog aufgerufen. «Ich habe Verständnis für den Unmut und für die Anliegen der Frauen, die die Initiative «Maria 2.0» angestoßen haben oder sich daran beteiligen», erklärte der Erzbischof. Ihm gehe es darum, dass unterschiedliche Positionen miteinander ins Gespräch kämen.

  • Hamburgs Erzbischof Stefan Heße spricht im Sankt Marien-Dom. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Hamburgs Erzbischof Stefan Heße spricht im Sankt Marien-Dom. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bundesweit waren vor einer Woche mehrere tausend katholische Frauen in einen «Kirchenstreik» getreten. Ausgehend von Münster in Westfalen und unterstützt von der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) legten sie ihre ehrenamtlichen Ämter in den Gemeinden nieder und feierten Gottesdienste außerhalb der Kirchen. Damit wollten die Frauen gegen männliche Machtstrukturen in der katholischen Kirche und den Umgang mit dem sexuellen Missbrauch in der Kirche protestieren. Die Frauen fordern außerdem den Zugang zu den Weiheämtern und die Abschaffung des Pflichtzölibats für Priester.

Die Initiative sei ein Impuls für den Dialog, sagte Erzbischof Heße. Deshalb werbe er für eine Beteiligung an dem sogenannten synodalen Weg. Diesen gemeinsamen und offenen Diskussionsprozess über die Zukunft der Kirche habe die Deutsche Bischofskonferenz angestoßen. «Er macht nur Sinn, wenn dabei keine Themen ausgeschlossen werden», betonte der Erzbischof.

Frauen aus dem Erzbistum Hamburg, zu dem auch Schleswig-Holstein und Mecklenburg gehören, wollen am Dienstagabend eine demonstrative Maiandacht auf dem Platz vor dem Hamburger Mariendom feiern.

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