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Event «Kunst:Offen» mit einem Viertel weniger Teilnehmern

18.05.2020 - Rund 600 Künstler und Kunsthandwerker in Mecklenburg-Vorpommern öffnen am Pfingstwochenende ihre Ateliers und Werkstätten für Neugierige. Damit hat die traditionelle Aktion «Kunst:Offen» in diesem Jahr ein Viertel weniger Teilnehmer als sonst. Die Präsidentin des Landestourismusverbandes, Birgit Hesse, zeigte sich am Montag trotzdem zufrieden. «Wir freuen uns, dass sich so viele Kunstschaffende im Land trotz aller Umstände dazu bereiterklärt haben.» Es werde aufgrund der Hygienevorschriften sicher etwas anders in diesem Jahr. So sei das «dem Künstler über die Schulter Schauen» eher im übertragenen Sinne gemeint. Es gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern.

  • Birgit Hesse spricht bei einer Sitzung. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Birgit Hesse spricht bei einer Sitzung. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Viele Gäste der Reihe verknüpfen laut Verband traditionell «Kunst:Offen» mit einer Kurzreise nach Mecklenburg-Vorpommern. Einer aktuellen Umfrage des Landestourismusverbandes unter knapp 800 Unternehmen, darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen, Campingplätze, Tourist-Informationsstellen sowie Kurverwaltungen ist die Branche über die Pfingstfeiertage zu rund 60 Prozent und damit nahezu komplett ausgelastet.

Den Weg zu den geöffneten Ateliers, Werkstätten und Galerien weisen blau-weiße Fahnen oder gelbe Sonnenschirme. Allein an der Seenplatte präsentieren sich den Angaben zufolge rund 115 Teilnehmer an 90 Orten. Gäste können demnach unter anderem bei Michael Fröhlich in Groß Plasten einkehren, der in einem ehemaligen Pferdestall eine Ausstellung seiner großformatigen Fotografien arrangiert habe. In Primank östlich von Ludwigslust stelle Sabine Ulrike Kamke unter dem Titel «Weizen und Spreu» abstrakte Acrylbilder aus.

Mancherorts können sich die Besucher auch selbst ausprobieren: An Drehscheiben, Staffeleien und Webstühlen sind Erwachsene und Kinder eingeladen, selbst Künstler zu sein, so der Landestourismusverband. So werde auf der Framika-Ranch in Wackerow bei Greifswald Kunst am Pferd zelebriert. Gäste könnten Vierbeiner beim so genannten Horse Painting bemalen.

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