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Experten vermuten weiteren Wolf in Schleswig-Holstein

28.11.2019 - Kiel (dpa/lno) - In Schleswig-Holstein ist offenbar ein weiterer Wolf unterwegs. Seit vergangenem Samstag wurden aus dem Kreis Dithmarschen zwei mögliche Wolfsübergriffe auf Schafe gemeldet, wie eine Sprecherin des Umweltministeriums am Donnerstag sagte. Bei einem Riss am 23. November bei Hochdonn wurden zehn Tiere getötet, bei Eggstedt wurden am 26. November neun Tiere getötet und zwei weitere verletzt. In beiden Fällen waren keine sogenannten wolfssicheren Zäune aufgestellt. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Risse berichtet.

  • Ein Wolf steht in einem Gehege im Wildpark Neuhaus. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Wolf steht in einem Gehege im Wildpark Neuhaus. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nachdem der in Schleswig-Holstein als Problemwolf bekannte und dort deshalb zum Abschuss freigegebene Rüde «GW924m» sehr wahrscheinlich nach Mecklenburg-Vorpommern weitergezogen ist, lebt im nördlichsten Bundesland derzeit nur eine Wölfin im Kreis Segeberg. Das Tier reißt laut Umweltministerium nur Wildtiere.

Um zu ermitteln, ob für die Risse im Kreis Dithmarschen ein neuer Wolf verantwortlich ist, wurden veterinär-pathologische Gutachten und genetische Analysen beauftragt. Deren Ergebnisse stehen noch aus. Der Wolf steht damit als Verursacher nicht sicher fest.

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