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Fall des Getöteten im Auto gibt Ermittlern weiter Rätsel auf

30.04.2019 - Ludwigslust (dpa/mv) - Der gewaltsame Tod eines 59-jährigen Mannes aus der Region Ludwigslust gibt Staatsanwaltschaft und Polizei immer noch Rätsel auf. So ist weiter unklar, wie lange das Auto des Mannes überhaupt in dem Wohngebiet in Ludwigslust stand, in dem dessen Leiche am Ostersonntag entdeckt worden war, wie Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag erklärten. Auf einen Aufruf der Polizei hin seien bisher keine Hinweise eingegangen, die zur Klärung des Falles führen könnten.

  • Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei. leuchtet in der Dunkelheit. Foto: Monika Skolimowska/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei. leuchtet in der Dunkelheit. Foto: Monika Skolimowska/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Mann lebte sonst etwa 15 Kilometer von Ludwigslust entfernt bei Eldena. Er war bereits als vermisst gemeldet worden. Wie erst später bekannt wurde, soll er zu Silvester weggefahren sein. Angehörige vermuteten zunächst einen Ausflug, wie es häufiger vorgekommen sei. Erst später wurde er offiziell vermisst gemeldet. Weder er noch sein Wagen tauchten wieder auf, bis das Auto am 21. April in dem Plattenbau-Wohngebiet geöffnet wurde. Es soll mindestens vom 17. April an dort gestanden haben.

Nach einer rechtsmedizinischen Untersuchung ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Totschlags. Unklar blieb, wie lange der Tote überhaupt in dem Wagen war. Die Staatsanwaltschaft wollte weder zur Todesursache noch zum Todeszeitpunkt oder zur Liegezeit des Mannes Angaben machen. Die Polizei bitte weiter etwa um Fotos, die den Parkplatz vom 31. Dezember 2018 bis zum 17. April 2019 zeigen. Er liegt unweit von einem Spielplatz in dem Wohngebiet entfernt, so dass dort durchaus Handybilder entstanden sein könnten.

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