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Feuer in Holzbaufirma: Wohl Millionenschaden

31.01.2020 - Ein Großfeuer bei einer holzverarbeitenden Firma am Stettiner Haff hat einen hohen Schaden angerichtet. Ein Gutachter sucht nach der Ursache: Das kann aber noch mehrere Tage dauern.

  • Ein Blick auf einen Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Blick auf einen Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ueckermünde (dpa/mv) - Bei einem Großfeuer in einem holzverarbeitenden Betrieb in Ueckermünde (Vorpommern-Greifswald) ist am Freitag nach ersten Schätzungen ein Millionenschaden entstanden. Betroffen ist eine Firma, die auch Teile für Fertighäuser produziert, wie ein Polizeisprecher sagte. Insgesamt wurden zwei Hallen zerstört, in denen unter anderem Bearbeitungsmaschinen und auch Boote im Winterlager eingelagert standen.

Das Feuer konnte bis zum Nachmittag weitgehend gelöscht werden. Ein Brandgutachter habe die Arbeit aufgenommen. Es werde wegen der Ausmaße aber mehrere Tage dauern, bis ein erstes Ergebnis vorliegt. Verletzt wurde niemand.

Nach ersten Ermittlungen war das Feuer am Morgen gegen 4.25 Uhr bemerkt worden. Zuerst wurde eine etwa 30 Meter lange Werkhalle zerstört, dann griffen die Flammen auf eine zweite Halle über. Ein Sprecher der betroffenene Firma schätzte bisher ein, dass etwa 1800 Quadratmeter Werkstattfläche und Teile der Verwaltung zerstört wurden. Ein Bagger zerlegte die Ruine einer Halle später, damit alle Glutnester gelöscht werden konnten.

Nach Angaben der Polizei wird in alle Richtungen ermittelt. Es besteht der Verdacht der Brandstiftung, aber auch eine technische Ursache komme in Betracht. Rund 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Der Brandort liegt wenige Meter vom Fluss Uecker entfernt.

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