Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Fischer beraten über mögliche Fangeinschränkungen

07.06.2019 - Negast (dpa/mv) - Viele Kutter- und Küstenfischer in Mecklenburg-Vorpommern bangen angesichts neuer wissenschaftlicher Empfehlungen für Fangstopps um ihre Existenz. Die Tendenz zur Aufgabe von Betrieben setzt sich nach Einschätzung des Landesverbandes der Kutter- und Küstenfischer fort. Heute will der Verband in Negast bei Stralsund auf dem Fischereitag über die fortwährende Existenzbedrohung diskutieren. Dazu wird Agrarminister Till Backhaus (SPD) erwartet. Er hatte sich bereits kritisch zu den Empfehlungen des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) geäußert.

  • Ein Fischer fährt mit vollen Stellnetzen mit Hering über den Greifswalder-Bodden zurück zum Hafen in Greifswald-Wiek. Foto: Christian Charisius/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Fischer fährt mit vollen Stellnetzen mit Hering über den Greifswalder-Bodden zurück zum Hafen in Greifswald-Wiek. Foto: Christian Charisius/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Rat empfiehlt für 2020 einen Fangstopp für Hering in der westlichen Ostsee und für Dorsch in der östlichen Ostsee. Der Dorschfang in der westlichen Ostsee sollte demnach um mindestens 53 Prozent verringert werden. Das würde die Fischer im Land hart treffen, sagte die Verbandsvorsitzende Ilona Schreiber von der Fischereigenossenschaft Wismar. Backhaus zufolge wäre etwa die Hälfte der 228 Haupterwerbsbetriebe der Kutter- und Küstenfischerei des Landes wirtschaftlich gravierend betroffen.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren