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Flüchtlinge fassen Fuß in der norddeutschen Metallindustrie

18.04.2019 - Hamburg (dpa) - In den Betrieben der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie arbeiten immer mehr Flüchtlinge. Nach Zahlen der Arbeitsagentur konnten in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in den ersten beiden Monaten dieses Jahres allein 1734 Arbeitnehmer in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden, davon auch viele in der Metallindustrie. «Der unverändert große Mangel an geeigneten Fachkräften und Auszubildenden wird durch die wachsende Zahl von Flüchtlingen zumindest ein Stück weit gemindert», sagte Nico Fickinger, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Nordmetall. «Wir würden noch viel mehr Flüchtlingen Arbeit und Ausbildung ermöglichen können, wenn sie schneller besser Deutsch lernen würden.»

  • Eine Fahne von Nordmetall weht in Hamburg vor dem Haus der Wirtschaft. Foto: Sven Hoppe/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Fahne von Nordmetall weht in Hamburg vor dem Haus der Wirtschaft. Foto: Sven Hoppe/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Gleichzeitig warnte Fickinger vor einem bevorstehenden Einbruch der Konjunktur. «Die norddeutsche Metall- und Elektroindustrie hat über die zurückliegenden fünf Jahre einen stetigen Aufschwung genommen, der sich bis in das letzte Quartal 2018 konsequent fortgesetzt hat», sagte der Hauptgeschäftsführer. «Seitdem allerdings erleben wir einen Auftragseinbruch, der uns sorgenvoll in die Zukunft schauen lässt.» Die lange Phase des Wachstums in der norddeutschen Metallindustrie sei vorbei, die der Flüchtlingsintegration dagegen nicht.

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