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Flybmi-Insolvenz: Gesellschafter von Rostock-Laage beraten

18.02.2019 - Rostock (dpa/mv) - Nach der Insolvenz der britischen Regional-Fluggesellschaft Flybmi sind am Montag die Gesellschafter des Flughafens Rostock-Laage zusammengekommen. Dabei soll über die Zukunft des angeschlagenen Airports beraten werden, wie ein Sprecher des Landkreises Rostock sagte. Gesellschafter sind die Rostocker Versorgungs- und Verkehrsholding RVV (54,1 Prozent), der Landkreis Rostock (35,5) und die Gemeinde Laage (10,4). Die RVV ist eine 100-prozentige Gesellschaft der Hansestadt Rostock. Von den Gesellschaftern und dem Land wird der Flughafen mit insgesamt 2,8 Millionen Euro pro Jahr unterstützt.

  • Auf dem Flughafen Rostock-Laage ist ein Flugzeug gelandet. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf dem Flughafen Rostock-Laage ist ein Flugzeug gelandet. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Flybmi hat am Wochenende wegen des Brexits Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Alle Flüge wurden mit sofortiger Wirkung gestrichen. Für den Flughafen Rostock-Laage waren die Flybmi-Flüge nach München die letzten regelmäßigen Verbindungen. Der Flughafen war zuvor durch die Germania-Insolvenz schwer getroffen worden. Geschäftsführerin Dörthe Hausmann hatte sich am Sonntag dennoch zuversichtlich gezeigt, dass die München-Strecke mittelfristig von einer anderen Airline betrieben werden kann.

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