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Fraktionen in Klausur: Politiker beraten Parlamentsarbeit

03.02.2020 - Für die erste Personalie nach dem Rückzug von CDU-Landes- und Fraktionschef Kokert scheint sich eine Lösung abzuzeichnen. Offen bleibt aber, wer das Zepter an der Parteispitze übernehmen soll.

  • Torsten Renz ist bei einer Landtagssitzung zu sehen. Foto: Jens Büttner/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Torsten Renz ist bei einer Landtagssitzung zu sehen. Foto: Jens Büttner/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schwerin (dpa/mv) - Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Torsten Renz, will Nachfolger von Vincent Kokert an der Spitze der Fraktion werden. «Ich halte es für notwendig, dass die CDU-Landtagsfraktion handlungsfähig bleibt. Ich werde als Vorsitzender der CDU-Fraktion kandidieren», kündigte Renz am Montag nach dreitägiger Bedenkzeit an. Zahlreiche Gespräche, die er am Wochenende geführt habe, hätten ihn in dieser Entscheidung bestärkt.

Kokert hatte am Freitag überraschend seinen vollständigen Rückzug aus der Politik angekündigt und Renz für die Nachfolge an der Spitze der CDU-Landtagsfraktion vorgeschlagen. Die nächste reguläre Fraktionssitzung findet am 25. Februar statt.

Bereits im März will Kokert seine neue Tätigkeit als Betriebsleiter bei den Stadtwerken Neustrelitz antreten. Für sein Amt als Landesparteichef gibt es bislang keinen offiziellen Nachfolge-Kandidaten. Doch will der Parteivorstand noch in dieser Woche zu einer Sondersitzung zusammenkommen, um das weitere Vorgehen zu beraten. Einen konkreten Termin gebe es dafür aber noch nicht, hieß es aus der Landesgeschäftsstelle der CDU.

Kokert, der erst Ende November 2019 in Binz auf Rügen mit großer Mehrheit für eine zweite Amtszeit als Landesparteichef gewählt worden war, hatte mit seiner Rückzugs-Ankündigung selbst engste Vertraute überrascht. Mit seinem Abschied aus der Politik, den Kokert mit privaten Motiven begründete, wurden auch die Personalplanungen für die Landtagswahl im Herbst 2021 über den Haufen geworfen. Es galt als ausgemacht, dass der 41-Jährige die CDU als Spitzenkandidat in den Wahlkampf führt. Nun muss die CDU einen neuen Frontmann oder - erstmals im Nordosten - ein Frontfrau finden.

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